Friday, December 9, 2022
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Lehrer veranstalten Proteste in mehr als 100 Städten


Die Protestierenden rufen: „Inhaftierte Lehrer müssen freikommen“, „Wir sind alle zusammen bis zum Sieg“, „Das Land ist zu einem Haus der Diebe geworden, alles auf die Sanktionen zu schieben ist nur eine Entschuldigung“, „Raisi, Ghalibaf, dies ist die letzte Botschaft, die Bewegung der Lehrer ist bereit zum Aufstand“, „Wir haben nichts zu verlieren, wir werden nicht mehr akzeptieren, erniedrigt zu werden“.
Zum zweiten Mal in weniger als einer Woche sind an diesem Morgen freiheitsliebende Lehrer und Erzieher in Teheran und in mindestens 100 Städten auf die Straße gegangen und haben gegen die unerträglichen Lebensbedingungen, das geringe Gehalt und die leeren Versprechungen des Kleriker Regimes und die Nichterfüllung ihrer Forderungen protestiert“. Sie haben auch die Freilassung ihrer inhaftierten Kollegen gefordert. Die landesweiten Proteste fanden statt, obwohl die Kräfte des Geheimdienstes und für die Sicherheit alle Anstrengungen unternahmen, ihren Umfang zu begrenzen, indem sie vorher drohten und abschrecken wollten. Die Protestierenden versammelten sich vor dem Gebäude des Parlaments des Regimes in Teheran und vor den Zweigstellen des Erziehungsministeriums in anderen Städten.
Außer in Teheran fanden Proteste der Lehrer in vielen anderen Städten statt, darunter Kermanshah, Lahidschan, Mamasani, Arak, Shiraz, Hamedan, Karadsch, Sanandadsch, Yazd, Qazvin, Buschehr, Khorramabad, Ardabil, Täbris, Isfahan, Rasht, Shahreza, Lordegan, Andimeshk, Nahavand, Ilam, Delfan, Sardasht, Maschhad, Baneh, Bukan, Marivan, Sonqor, Gorgan, Behbahan, Yasudsch, Shush, Ghom, Ahvaz, Sanandadsch, Bandar Mahshahr, Shirvan, Bodschnurd, Neyshabur, Anzali, Divandarreh, Torbat Heydariyeh, Baghmalek, Azna, Aligudarz, Miandoab, Izeh, Qorveh, Borudscherd, Kuhdasht, Abadeh, Takestan, Razan (Hamadan), Bidschar, Fasa, Rezvanshahr, Shahrekord, Meshgin Shahr, Nadschafabad, Aran Bidgol, Abdanan, Abadeh, Urmia, Shushtar, Islamabad, Zanjan, Saqez, Shazand Khondab, Lamerd, Ziviyeh, Harsin, Kazerun, Sari, Chalus, Babol und Abhar.
Die Demonstranten stimmten Slogans an wie: „Die inhaftierten Lehrer müssen freikommen“, „Wir sind alle zusammen bis zum Sieg“, „Das Land ist zum Hafen von Dieben geworden, alles den Sanktionen anzulasten ist nur eine Entschuldigung“, „Raisi, Ghalibaf, dies ist die letzte Botschaft, die Bewegung der Lehrer ist bereit zum Aufstand“, „Wir haben nichts mehr zu verlieren, wir werden nicht mehr hinnehmen, erniedrigt zu werden“, „Lehrer sind wachsam, sie hassen Diskriminierung“, „Die bankrotte Regierung ist der Feind der Rentner“, „Die Lehrer erheben sich, um die Diskriminierung zu beseitigen“, „Wir werden nicht ruhen, bis wir unsere Rechte erfüllt bekommen“. Unter Verweis auf die Tatsache, dass Raisi nur bis zur sechsten Klasse gelernt hat, haben die Protestierer auch gerufen: „Du Sechstklässler, was ist mit deinen Versprechungen?“.
Die repressiven Kräfte haben in vielen Städten wie in Karadsch, Shiraz und Maschhad die Lehrer daran gehindert, sich zu versammeln, und viele von ihnen verhaftet. Viele Schüler haben an der heutigen Kundgebung teilgenommen und die Proteste ihrer Lehrer unterstützt.
Darüber hinaus haben sich Lehrer mit Angestelltenvertrag in Teheran vor dem Gebäude des Bildungsministeriums versammelt und ein leeres Tischtuch ausgebreitet als Symbol für ihre Lebensbedingungen. Sie haben ihre Forderungen gerufen: „Wir gehen hier nicht weg, bis wir unseren Vertrag bekommen“, „Genug mit den leeren Versprechungen“.
Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI) hat die protestierenden Lehrer und Erzieher gegrüßt, die mit den Rufen „Wir sind alle zusammen bis zum Sieg” die Entschlossenheit der Nation demonstrierten, gegen 43 Jahre Unterdrückung, Diskriminierung, Hinrichtung, Terrorismus und Ausplünderung durch die jämmerliche Theokratie zu revoltieren. Die sich verschlechternden Lebensbedingungen der Lehrer, Arbeiter, Krankenschwestern, der betrogenen Investoren und anderer Beschäftigter und ihre fortgesetzten Proteste zeigen, dass Armut, Diskriminierung, Arbeitslosigkeit und hohe Preise andauern werden, solange dieses inhumane Regime an der Macht ist, erklärte sie.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
22. Februar 2022