StartUncategorizedNeueste Nachrichten zum iranischen TerrorismusIran: Khameneis Sprachrohr droht US-Präsident mit Mord und attackiert Kritiker schärfer

Iran: Khameneis Sprachrohr droht US-Präsident mit Mord und attackiert Kritiker schärfer

 

KI-generiertes Bild, das Kayhans Kontroverse um die Morddrohung darstellt

Die staatlich kontrollierte iranische Zeitung Kayhan, deren redaktionelle Richtlinien direkt vom Büro des Obersten Führers diktiert werden, hat offen mit der Ermordung von US-Präsident Donald Trump gedroht. Die Drohung erschien in Kayhans berüchtigter Kolumne „Goftego“ vom 4. April 2025. Der Autor schrieb: „Jeden Tag werden Kugeln in Trumps leeren Schädel geschossen, um das Blut des Märtyrers Soleimani zu rächen, und er wird den ‚bitteren Trank der Verdammnis‘ schlucken.“

Kayhan, bekannt für ihre extremistische Propaganda und aggressive Rhetorik, gab diese Erklärung mit der klaren Absicht ab, Macht zu demonstrieren und die Moral der demoralisierten Basis des Regimes zu stärken. Stattdessen unterstreicht die Drohung, wie sehr das Regime auf terroristische Sprache setzt und wie besessen es davon ist, Tötungen und Morde als primäre Instrumente seiner Außenpolitik zu betrachten.

Am folgenden Tag verschärfte Kayhan seine gewalttätige Rhetorik, wiederholte die Drohung in einer weiteren Kolumne und tat Kritiker als „westlich orientierte Elemente“ ab, die Irans strategische Interessen untergraben wollten. Chefredakteur Hossein Shariatmadari, der direkt vom Obersten Führer des Regimes, Ali Khamenei, ernannt wurde, schien Andersdenkende zu verspotten und ihre Bedenken als Zeichen der Schwäche darzustellen.

Am 6. April 2025 veröffentlichte Kayhan als Reaktion auf die innenpolitischen Reaktionen einen weiteren Artikel, in dem sie ihre Morddrohung gegen Trump verteidigte. Die Zeitung stellte ihre Sprache im Einklang mit früheren Äußerungen des Obersten Führers über Rache für die Ermordung Qassem Soleimanis dar. Sie warf Kritikern vor, „westlich orientierte Elemente“ zu sein, die den Iran schwächen wollten, indem sie „demütigende Verhandlungen und Unterwerfung unter die USA“ propagierten.

Kayhan argumentierte weiter, ihr Aufruf zur Vergeltung basiere auf „islamischen Prinzipien“ und stehe in direktem Einklang mit den öffentlichen Rachegelüsten des Obersten Führers, insbesondere mit seinen Aussagen im Dezember 2020 und November 2022, in denen er bekräftigte, dass Rache „zur rechten Zeit und am rechten Ort“ erfolgen werde.