
Mehr als 15 500 im Iran am Coronavirus (COVID-19) Gestorbene – der Todeszoll nach Quellen der PMOI (MEK)
Heute nachmittag, am 1. April 2020, gab die Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK) bekannt, in insgesamt 237 Städten des Iran habe der Todeszoll die Zahl 15 500 überschritten. Die Zahl der Todesfälle beträgt in Ost-Azerbaijan 200, in Alborz 620, in Fars 260, Qazvin 260, Qom 1650, Kurdistan 260, Kerman 180, Kermanshah 415, Golestan 750, Gilan 1460, Lorestan 420, in der Zentralprovinz 250 und in Hamadan 315.
Dem erschreckenden Ausmaß der vom Coronavirus im ganzen Iran bewirkten Tragödie zum Trotz fügte Hassan Rouhani seinen astronomisch vielen Lügen hinzu, in den Einheiten intensiver Behandlung (ICU) seien tausende von Betten unbelegt. Er behauptete, man habe innerhalb der Gesellschaft Abstand durchgesetzt; der Plan sei der Quarantäne, wie sie in China, Europa und den Vereinigten Staaten gehandhabt werde, überlegen: „Während in industrialisierten, fortgeschrittenen und prahlerischen Ländern dies Experiment gescheitert ist, behaupten wir aufgrund unseres guten, kohärenten Umgangs mit der Krankheit und unserer fachkundigen medizinischen Arbeit eine gute Position.“
Erzürnt über die Enthüllung von Tatsachen und Zahlen, die die vom Coronavirus im Iran bewirkte Katastrophe betreffen, stellte Rouhani lügnerisch fest: „Die Nation hat den Feinden und Lügnern eine entschiedene Antwort erteilt, doch sie bleiben bei ihren Lügen.“ Aber Rouhanis Doppelzüngigkeit entgegen räumte Saeed Namaki, der Gesundheitsminister des Regimes, ein: „Wir sollten uns keiner Illusion hingeben; immer noch haben wir die Phase nicht erreicht, in der wir die Verbreitung des Virus kontrollieren könnten. Wir befinden uns jetzt in der Phase, in der wir die Krankheit verwalten können. Wann immer wir die Fähigkeit erreichen, das Virus einzudämmen, werden wir es der Öffentlichkeit mitteilen.“
Außerdem warnte Alireza Zali, der mit der Leitung des Teheraner Hauptquartiers zur Bekämpfung des Coronavirus beauftragt worden ist, vor der Gefahr einer „Corona-Explosion in Teheran“. Er bezeichnete die Lage als unbefriedigend: „Kein Bezirk von Teheran ist gegenüber der Krankheit immun geblieben.“ Unverschämt gab er dem Volk die Schuld und warnte: „Wir sollten das sanfte Reden verlassen und im Umgang mit dem Volk Zwangsmittel einsetzen.“
Zugleich erklärte Asadollah Abbasi, der stellvertretende Sprecher des Regimes, gestern gegenüber der Nachrichtenagentur „Tasnim“, die mit der Quds-Truppe des IRGC verbunden ist: „Von hundert auf das Coronavirus getesteten Abgeordneten ergab sich bei 23 ein positives Ergebnis, und bei 40 der Verdacht der Infektion.“
Eine andere Entwicklung: Dr. Adham Ismail, der Vertreter der Weltgesundheitsorganisation im Irak, sagte am 30. März gegenüber dem staatlichen Fernsehen „Al-Iraqiya“: „Die ersten Anzeichen (der Virus-Infektion) im Iran fanden sich in Qom. An demselben Tage entschieden wir uns dazu, die Grenzen zu schließen. … Im Iran wurde die Lage so (schlimm), daß weder Freund noch Feind glücklich war. … Wenn der Iran nicht mit dem Virus infiziert worden wäre, hätten wir im Irak nicht eine so schwere Zeit bekommen. Und wenn der Iran nicht nachlässig gewesen wäre und statt dessen die Flüge nach China und von dort gestrichen hätte, so hätte die Infektion ihn nicht erreicht. Statt dessen setzten – zusätzlich zu der Wahl – Gläubige ihre Besuche der heiligen Stadt Qom fort. … Der Iran hat die Epidemie in 17 Länder getragen. Wenn er in dieser Krise keine Rolle gespielt hätte, wäre es – aufgrund unserer Maßnahmen – im Irak zu keinem Ausbruch gekommen. … Es ist offenkundig bei unserem Pendeln in den Iran zu Verstößen gegen die Regeln gekommen.“
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI)
den 1. April 2020
