Mullahs setzen mit barbarischen öffentlichen Erhängungen fort
NWRI – Die Henker des iranischen Regimes hängten am Sonntag einen 24 Jahre alten Mann in der nordiranischen Stadt Gaemshahr. Das berichtet die staatliche Tageszeitung Kayhan. Der Gefangene wurde nur mit seinen Initialen tituliert (A.B.) und wurde in der Nähe des Velayat Platzes gehängt.
In der Zwischenzeit wurden am Samstag zwei weitere Gefangene im Hamedan Gefängnis, im Nordwesten Irans, gehängt. Dies berichtet die staatliche Webseite ISCANEWS am 14. November. Ihre Namen wurden mit Habib (21) und Mohammad angegeben, der sich zum Zeitpunkt seiner Verhaftung im üblichen Grundwehrdienst befand.
Die aktuellen öffentlichen Erhängungen wurde entgegen einer Direktive vom Februar 2008 ausgeführt, in der ein Sprecher des Justizministeriums des iranischen Regime ein Moratorium gegen öffentliche Erhängungen verkündete. Nach den landesweiten Aufständen im Land versucht das Regime jedoch wieder verstärkt, Todesstrafen zur Abschreckung auszusprechen, besonders unter jungen Leuten. Der vorläufige Höhepunkt dieser Entwicklung ist nun die Wiederaufnahme von öffentlichen Erhängungen.
Der iranische Widerstand ruft alle Menschenrechtsorganisationen, den UN Hohekommisar für Menschenrechte und den UN Berichterstatter für Hinrichtungen auf, sofortige Maßnahmen zur Beendigung der Hinrichtungen und insbesondere der öffentlichen Hinrichtungen im Iran zu verabschieden.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
16. November 2009
