NWRI – 29 US Senatoren haben einen Brief an Präsident Obama verfaßt, in dem sie ihn auffordern, das Visa für einen früheren Geiselnehmer zu verweigern, den das iranische Regime als seinen Botschafter bei den Vereinten Nationen benannt hat. Das berichte die Presseagentur AP.
Die Senatoren sagten am Donnerstag, dass die USA keiner Person den Zugang zum Land gewähren sollte, welche an terroristischen Akten gegen die USA und seinen Bewohner beteiligt war, heißt es in dem Bericht.
Hamid Aboutalebi war Mitglied einer Studentengruppe, die 1979 die US Botschaft in Teheran stürmte und 52 Amerikaner für 444 Tage als Geiseln nahm.
Die Kampagne wird von Mark Kirk and Marco Rubio angeführt. Sie sagen, dass die US Botschafterin Samantha Power sehr eng mit der UN zusammen arbeiten sollte, damit sicher gestellt ist, dass Aboutalebi der Zugang verweigert wird.
Das US Außenministerium sagte in einer Stellungnahme, dass es über die Ernennung nicht erfreut sei, gab aber keine Angaben ab, ob ihm das Visa verweigert wird.
Hamid Aboutalebi wurde von Hassan Rohani als neuer Botschafter des Regimes bei den Vereinten Nationen in New York ernannt. Er hat eine lange Biographie im Geheimdienst der Revolutionsgarden und auch in anderen Geheimdienstbereichen des Regimes vorzuweisen.
Die italienische Polizei ist aufgrund mehrerer Augenzeugen sicher, dass er die Ermordung von Mohammad-hossein Naghdi, einem Vertreter des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI) in Italien, im März 1993 koordiniert hat.
Mohammad-hossein Naghdi war zuerst als charge d’affaires (höchster diplomatischer Posten in Italien) in Rom für das iranische Regime tätig und lief im März 1982 zum iranischen Widerstand über, aus Protest vor Hinrichtungen, Folter und Massakern durch das Regime. Später war er dann der Vertreter des NWRI in Italien und deckte dort mehrfach Verbrechen der Mullahs auf und unterstützte aktiv den Widerstand.
Laut des Untersuchungsberichtes der Polizei betrat Aboutalebi unter einem Pseudonym und mit gefälschten Dokumenten Italien, um dort das Verbrechen zu planen und umzusetzen. In dem Untersuchungsbericht heißt es, basierend auf den Zeugenaussagen:
„Die Ermordung von Naghdi ist ein politisch motivierter Mord, ausgeführt durch Kreise aus der iranischen Regierung und im Rahmen eines generellen Projektes zur Zerstörung des iranischen Widerstandes. Naghdi war deshalb ein Ziel, weil er Kontakte mit hochrangigen Politikern in Italien hatte und eine humanitäre Ausstrahlung besaß und weil er entschlossen gegen das iranische Regime auftrat. Seine Ermordung wurde auf höchster Ebene in Teheran beschlossen und seine Ermordung wurde von einem Team verübt, welches zu diesem Zweck in Italien einreiste. Das Team hatte enge Kontakte mit einem Diplomaten in Italien und vor allem auch mit Botschafter Aboutalebi“
