Tuesday, December 6, 2022
StartInitiativenInternationale UnterstützungDie Bewohner Ashrafs werden vom einem Staat als Geiseln genommen - INGRID...

Die Bewohner Ashrafs werden vom einem Staat als Geiseln genommen – INGRID BETANCOURT

Leman Bleu TV (Schweiz), Das Journal, 10. August  – Heute erfuhr der Widerstand gegen das iranische klerikale Regime massive Unterstützung. Persönlichkeiten wie der ehemalige Vorsitzende der Demokratischen Partei der USA, Howard Dean, versammelten sich zu Gunsten Camp Ashrafs, einer im Osten Iraks eingedämmten Stadt. Die ehemalige Geisel, Ingrid Betancourt, war ebenfalls in Genf anwesend.

Seit über einhundert Tagen befinden sich die Unterstützer Camp Ashrafs vor dem UNO-Hauptquartier in einem Sitzstreik. Sie sind fest entschlossen, die UNO sowie die öffentliche Meinung zu mobilisieren. Nun können sie auch auf die Unterstützung von Ingrid Betancourt zählen, die selbst monatelang als Geisel im kolumbianischen Dschungel in den Fängen der FARC verbracht hat. Eine schmerzhafte Erfahrung welche sie veranlasste, sich für die Sache einzusetzen.

Ingrid Betancourt: “Dies sind 3.500 Menschen, die von einem Staat als Geiseln genommen worden sind; in diesem Fall ist die Geiselnahme durch Staatsbeamte legal. Menschen, die das Camp nicht verlassen dürfen, sich nicht frei bewegen dürfen, ohne Schutz sind und keine medizinische Versorgung haben. Diese Umstände habe ich selbst erfahren und weiß, dass wir alle mobilisieren müssen. Also denke ich, dass es aus humanitären Gründen ist, aus politischen Gründen sowie aus mit Prinzipien verbundenen Gründen. Ebenfalls glaube ich, dass es aus Solidaritätsgründen ist, in einer Welt, die keine Solidarität kennt. Einer Welt, in der wir gegeneinander ausgerichtet sind, uns anders zu fühlen, aus rassistischen, religiösen oder kulturellen Gründen. Und ich denke es ist auch eine Art zu sagen, dass unsere ethnischen und kulturellen Unterschiede keine Bedeutung haben, da wir alle Menschen sind und Solidarität zeigen müssen.”

Die Unterstützer Ashrafs behaupten, dies habe in den letzten Jahren zu Tausenden von Toten und Verletzten geführt.