Wednesday, November 30, 2022
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Es seien 3000 weitere unschuldige Opfer in Camp Liberty, die auch unter permanenter Bedrohung lebten und mehreren Angriffen ausgesetzt waren, sagte Frau Chavez.

Irakische Mörder müssen wegen des Massakers in Ashraf vor Gericht gestellt werden, fordert Chavez 

 

Der Irak ist schuldig an dem Massaker an den 52 Bewohnern von Camp Ashraf und Mitgliedern der iranischen Opposition. Es muss eine vollständige Untersuchung durchgeführt werden, damit die Täter vor Gericht gestellt werden, sagte eine frühere Expertin für Menschenrechte aus dem Unterausschuss der UNO für Menschenrechte in einer Konferenz im UNO Hauptquartier in Genf. 

Die internationale Gemeinschaft muss dringend tätig werden, um die Bewohner in Camp Liberty zu schützen vor den täglichen Verletzungen der Menschrechte, bevor sie in einen sicheren Hafen im Ausland gebracht werden können, forderte die Präsidentin des Zentrums für gleiche Chancen (US amerikanischer Think Tank) Linda Chavez. 

Sie erklärte: „Es ist jetzt mehr als sechs Monate her, dass 52 Menschen, 46 Männer und 6 Frauen systematisch einem außergerichtlichen Massaker in Camp Ashraf unterworfen wurden. Mehr als 120 uniformierte Soldaten kamen nach Camp Ashraf und gingen systematisch von Haus zu Haus, holten die Bewohner, versammelten sie auf einem zentralen Platz, fesselten sie an den Händen und richteten sie mit Schüssen in den Kopf und in den Nacken hin. 

Trotz der mehr als klaren Beweislage besteht die Reaktion der internationalen Gemeinschaft vor allem in Schweigen. Es hat keinen umfassenden Ruf nach der Untersuchung durch eine unabhängige Gruppe gegeben, die wirklich nachweisen könnte, wer es gewesen ist, der diese Verbrechen begangen hat, und einige Formen der rechtlichen Behandlung aufzeigen könnte.

Camp Ashraf ist im Wesentlichen ein Lager, das von irakischem Militär umgeben ist. Niemand geht hinein oder hinaus, ohne dass die irakische Regierung davon weiß, und ohne ihre Erlaubnis. So ist es einfach Leichtgläubigkeit, zu behaupten, die irakische Regierung habe nichts gewusst über das, was dort geschah.

Die heutige Konferenz ist dazu da, um diese Lügen zu entlarven und um zur Rechenschaft zu ziehen. Diejenigen, denen ernsthaft an Menschenrechten gelegen ist, sollten vortreten und fordern und verlangen, dass die Vereinten Nationen ihrer Charta gerecht werden.

Es kann sonst wenig für die Toten getan werden außer ihnen und ihren Angehörigen ihr Recht zu verschaffen“.

 

Der Westen muss gewährleisten, dass humane Bedingungen in Camp Liberty  hergestellt werden und dass die Bewohner die grundlegende Freiheit haben, dort wegzugehen und sich in ein Land ihrer Wahl zu begeben, erklärte Frau Chavez bei dem Treffen. 

Sie fügte hinzu: „Was nötig ist, damit diese Schritte getan werden, ist eine unabhängige Untersuchung dessen, was sowohl in Camp Ashraf als auch Camp Liberty vor sich gegangen ist.

All dies ereignet sich gleichzeitig mit der Rückkehr andauernder Verletzungen der Menschenrechte im Land Irak. Ohne einen Aufschrei derjenigen in diesem Saal, die an die Prinzipien der Menschenrechte glauben, die an das Prinzip glauben, dass jedes Individuum geschützt werden muss und dass ihre Menschenrechte zu achten sind, wird es keine Gerechtigkeit geben und es wird zu weiterem Blutvergießen kommen.“