StartInitiativenInternationale UnterstützungFrühere Amtsträger der USA und Familienangehörige ehren die 52 getöteten Bewohner von...

Frühere Amtsträger der USA und Familienangehörige ehren die 52 getöteten Bewohner von Ashraf

Das Folgende beruht auf einer Veröffentlichung des Büros der US-Vertretung des Nationalen Widerstandsrats Iran (NCRI-US):
Frühere Träger hoher Ämter in den USA und Familienmitglieder der 52 Bewohner von Camp Ashraf, die auf Anordnung von Teheran in der Art einer Hinrichtung von irakischen SWAT Einheiten am 1. September ermordet wurden, zollten den gefallenen Heldinnen und Helden Anerkennung

und warfen den Vereinigten Staaten und den Vereinten Nationen vor, ihre wiederholten und schriftlich niedergelegten Schutzgarantien für die Bewohner von Ashraf und Liberty nicht erfüllt zu haben.

Soona Samsami, U.S. Vertreterin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NCRI); mehrere U.S. Bürger, deren Familienangehörige am 1. September hingerichtet wurden; Tom Ridge, erster Minister für Heimatschutz in den USA; James Woolsey, ehemaliger CIA Direktor; Botschafter Mitchell Reiss, ehemaliger Direktor im Bereich der politischen Planung im Außenministerium; Robert Joseph, ehemaliger Untersekretär für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit im Außenministerium; Col. Wes Martin (pensioniert), ehemaliger leitender Offizier für Schutz und Terrorismusbekämpfung, MNFI-Irak, als Befehlshaber für Camp Ashraf zuständig; Col. Thomas Cantwell (pensioniert), ehemaliger Militärkommandeur, auch für Camp Ashraf zuständig; John Sano, ehemaliger Vizedirektor im nationalen Geheimdienst (CIA); Professorin Donna Hughes, Eleanor M. und Oscar M. Carlson, Stiftungsprofessoren an der Universität von Rhode Island sprachen bei der Gedenkfeier, die vom Büro der Vertretung des Nationalen Widerstandsrats Iran für die USA organisiert worden ist.

“Wenn nach den vier vorherigen Massakern unparteiische, transparente und vollständige Untersuchungen durchgeführt worden wären, wäre dies nicht passiert. Die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen tragen eine klare und bestimmte moralische und rechtliche Verantwortung für diese Tötungen“, unterstrich Frau Samsami.

Amir Emadi, dessen Vater von den Truppen Malikis getötet wurde – d.h. erschossen in der medizinischen Klinik von Ashraf, stellte an Präsident Obama die Frage: „Wann werden Amerikas schriftliche Verpflichtungen jemals wieder von Bedeutung sein? Herr Präsident, wenn Sie das Morden Malikis an unbewaffneten Bewohnern von Camp Liberty stoppen wollen, so wissen Sie, wie das geschehen kann; halten Sie Ihr verdammtes Versprechen!“

Minister Ridge sagte, die Vereinigten Staaten und die UNO trügen die Schuld an diesem Massaker. „Auch wir tragen in diesem Land einige Verantwortung. Wir können das nicht allein dem Iran, dem Irak und der UNO zuschieben. Nun, sie waren ineffektiv und nutzlos, unaufrichtig ist noch zu freundlich ausgedrückt, würde ich sagen, aber ich denke, sie haben Frau Rajavi in der Tat belogen, sie haben die Bewohner von Ashraf und Liberty belogen und sie belügen sie bis heute weiter und sie waren dem Leiden dieser Patrioten gegenüber gleichgültig.“

„Warum sollte es zum jetzigen Zeitpunkt unsere Aufgabe sein, Ashraf zu beschützen, uns um die Iraner zu kümmern, uns um die Iraker zu kümmern? Kann das nicht jemand anders tun? Nein. Wenn es Wirkung verspricht, zu tun, was in diesem Teil der Welt getan werden muss in Bezug auf die schrecklichen Regierungen in Syrien, im Iran und im Irak und auf die mörderischen Aktivitäten der iranischen Mullahs, dann müssen wir es eben tun. Wir können uns dem nicht entziehen“, unterstrich Herr Woolsey.

Botschafter Reiss forderte die umgehende Freilassung der sieben Geiseln und sagte: “Es sind nicht nur Worte, sondern Taten nötig. Wir verlangen, dass das Weiße Haus handelt, ebenso das Außenministerium und die UNAMI, damit sofort Blauhelme nach Camp Liberty gesandt werden. An unseren Freunden in Europa und den Gesetzgebern im Kongress ist es, reale Konsequenzen in den bilateralen Beziehungen anzudrohen, wenn die Maliki Regierung nicht sofort Maßnahmen ergreift, um diejenigen zu schützen, die in Camp Liberty bleiben.“

„Außer der Bestrafung der Täter und der Gewährleistung der Freilassung der sieben Gefangenen müssen wir verlangen, dass der Irak die notwendigen Maßnahmen zum Schutz der in Camp Liberty im Irak verbleibenden Mitglieder der MEK erlaubt. Dazu gehört die Errichtung von T-Mauern und Vorkehrungen für den individuellen Schutz sowie für medizinische Hilfe. Am Allerwichtigsten ist, dass UN Überwachungspersonal im Lager stationiert wird, um vom nächsten Angriff abzuschrecken. Ein solcher Einsatz von Blauhelmen muss dringend vorgenommen werden“, betonte Botschafter Joseph.

Professorin Hughes verurteilte die Maliki Regierung und das iranische Regime für dieses Massaker: „Wir sind hier, um Zeugnis abzulegen über die Morde, die von den Milizen des irakischen Premierministers Nuri al-Maliki auf Befehl des iranischen obersten religiösen Führers Ali Khamenei begangen wurden. Wir sind hier, um darauf zu bestehen, dass die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen ihr Versprechen halten, dass sie die verbleibenden 3000 Menschen schützen, die in Camp Liberty eingesperrt sind.“

Col. Martin verwarf die Glaubwürdigkeit einer unter der Ägide der Iraker durchgeführten Untersuchung und meinte: „Wie warten immer noch auf die Untersuchung der Raketenangriffe von 2013 auf Camp Liberty, die zusammen 10 Tote hinterlassen haben. Eine Regierung, die hinter den Angriffen steht, zu einer unparteilichen Untersuchung aufzufordern und deren Ergebnisse zu veröffentlichen, kommt der Autorisierung von Vertuschungen gleich.“

Col. Cantwell ergänzte: „Ich bete heute dafür, dass wir, nämlich Amerika, unser Versprechen erfüllen, schnell zu handeln und die mehr als 3000 Leute zu schützen, denen wir Schutz in Camp Liberty versprochen haben, und dass wir ohne Verzögerung handeln, um die sieben Menschen zu befreien, die jetzt festgehalten werden, und dann brauchen wir eine internationale Untersuchung, die vor einem Strafgericht endet; auch dafür bete ich, dass die Personen, die moralisch ewig für die Taten leiden werden, die sie an jenem schwarzen Tag begangen haben, auch den Tag erleben werden, an dem sie vor Gericht geführt werden.“

Mit dem Hinweis auf die Gründe, die das iranische Regime zu einem solch dreisten Massaker veranlasst haben, schloss Herr Sano: „Sie glauben, sie könnten tun, was sie wollen. Sie können unschuldige Zivilisten töten, Männer und Frauen, und davon ausgehen, dass das den Rest der MEK einschüchtern wird. Aber sie irren sich. Sie werden nicht nur die MEK, sondern die ganze iranische Bevölkerung darin bestärken, dass es Zeit ist für einen freien und demokratischen Iran.“