Tuesday, December 6, 2022
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Iraner in Deutschland und Österreich verurteilen Äußerungen Ahmadinejads

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Die welle der Proteste gegen die kriegerischen Äußerungen Ahmadinejads, den Staatspräsidenten der Mullahs,  reißt nicht ab. In den Städten Frankfurt, Hamburg, Köln, Ulm und Wien kam es zu Protestaktionen der Anhänger des Nationalen Widerstandsrates Irans.

KölnDie welle der Proteste gegen die kriegerischen Äußerungen Ahmadinejads, den Staatspräsidenten der Mullahs,  reißt nicht ab. In den Städten Frankfurt, Hamburg, Köln, Ulm und Wien kam es zu Protestaktionen der Anhänger des Nationalen Widerstandsrates Irans.

 "Der lauteste Protest soll von den Iranern kommen. Mit Ahmadeinejad werden die Iraner durch Terrorismus, Krieg und Barbarei gekennzeichnet; und ganz im Gegenteil wollen wir sagen, dass die Iraner die religiöse Diktatur ablehnen und einen demokratischen Wandel befürworten," so ein Demonstrant.

In der Schlußresolution der Kölner Protestaktion haben die protestierenden Iraner dem Aufruf der vom iranischen Widerstand gewählten Präsidentin Maryam Rajavi zugesprochen. Sie hatte zuvor „ein entschlossenes Internationales Vorgehen gegen die Mullahs sowie die Überweisung des iranischen Atomstreits an die UNO“ gefordert.
Hamburg
In Hamburg fand die Demonstration vor dem iranischen Generalkonsulat statt. Die Demonstranten forderten die Absage der geplanten Iran-Reise des UN-Generalsekretärs KOFI ANNAN.

"Die Verhängung von Waffen- und Erdölembargos gegen das iranische Regime ist das angemessene Druckmittel, um den  Gefahren der ultra-konservativen Fundamentalisten in Teheran entgegenzuwirken," so die Demonstranten. Weiterhin forderten sie, dass die Mullahs vor allem wegen massiven Menschenrechtsverletzungen und wegen des Massakers an politischen Gefangenen und nicht zuletzt wegen steigenden Repressalien im Iran als Verbrecher gegen die Menschlichkeit vor Gericht gestellt werden müssten.

Darüber hinaus forderten die Demonstranten vehement die Streichung der Widerstandsbewegung der Volksmojahedin aus der EU-Terrorliste. Sie betonten, dass diese Einstufung der Volksmojahedin, die lediglich von Teheran gewollt war, gegen einen demokratischen Wandel im Iran sei.

Auf einem Transparent der Wiener Demonstration stand "Das iranische fundamentalistische Regime stellt eine internationale Gefahr dar."