Tuesday, December 6, 2022
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Iraner sagen am zweiten Tag in Folge vor der UN „Nein“ zu Rouhani

US-Iranische Unterstützer der iranischen Hauptopposition der Volksmojahedin Iran ((PMOI, Mujahedin-e Khalq oder MEK) trafen sich am 25. September am zweiten Tag in Folge vor dem UN Gebäude und riefen „Nein zu Rouhani“ und zeigten damit ihre Opposition zum Mullahregime im Iran.

Die Demonstranten forderten von der UN, dass sie den Präsidenten des iranischen Regimes und seine Delegation ausschließen. Die Demonstranten beschrieben Rouhani als Vertreter eines kriegstreibenden Regimes, welches die höchste Hinrichtungsrat nach Einwohnerzahl hat. Das iranische Regime versucht, sein Überleben durch die Unterstützung des Terrorismus, Menschenrechtsverletzungen, den Angriff auf Ölanlagen, Piraterie und die atomare Bedrohung zu sichern, erklärten sie. Die Delegation eines solches Staates sollte sofort von der UN ausgeschlossen werden.

Mehrere Poster wurden in den Luft gehalten, auf denen stand, dass der Sitz in der UN nicht mehr an das iranische Regime sondern an die demokratische Widerstandsbewegung des iranischen Volkes vergeben werden sollte. Das Recht des iranischen Volkes auf Widerstand und Sturz der inhumanen Mullahdiktatur sollte anerkannt werden, hieß es.

Auf der Kundgebung wurden auch Bilder von Menschenrechtsverletzungen durch das iranische Regime gezeigt.

Die US – Iraner, die sich am Mittwoch versammelt hatten, zeigten ihre volle Unterstützung für die Volksproteste für einen Regimewandel im Iran und mit den Widerstandseinheiten der MEK im Iran, welche den Sturz des Mullahsregimes und die Gründung von Freiheit und Demokratie im Iran erreichen wollen.

Am 24. September trafen sich Tausende US – Amerikaner vor dem UN Gebäude in New York, um gegen die Anwesenheit des Präsidenten des iranischen Regimes bei der UN Vollversammlung zu protestieren und sie stellten damit die Stimme von Millionen Iranern dar, welche einen Regimewandel wollen.

Die Demonstranten riefen:“ Nieder mit Rouhani“ und „Nieder mit Khamenei“ in Bezug auf den Obersten Führer des Regimes.

Bekannte Redner waren auf der Veranstaltung anwesend. Dazu gehörten: Der frühere Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, die früheren US Senatoren Joe Lieberman und Bob Torricelli und der frühere Vizechef des Beraterstabes der U.S. Army, General Jack Keane. Die Veranstaltung „Freier Iran“ wurde von der Organisation der US – Iranischen Gemeinden (OIAC) organisiert..

Die iranische Oppositionsanführerin Maryam Rajavi sagte in einer Botschaft auf der Kundgebung:“ Eure Versammlung in New York ist ein klares „Nein“ zur Beschwichtigungspolitik eines sterbenden Regimes und einer Politik der Inaktivität, welches das Regime an der Macht hält und somit seine Kriegstreiberei, seinen Terrorismus und seine Unterdrückung legitimiert.“

„Eure Versammlung sagt „Nein“ zu der Fortsetzung der Herrschaft einer Bande von korrupten und kriminellen Mullahs im Iran. Und sie sagt „Ja“ zum Sturz des Regimes durch das iranische Volk und seinen Widerstand“, ergänzte Frau Rajavi.

Weiter erklärte sie:“ Nach dem Angriff des klerikalen Regimes aus dem Iran heraus gegen saudische Ölanlagen ist die eigentliche Frage nicht, wer den Eingriff genau ausgeführt hat, sondern ob man nun eine Politik der Entschlossenheit gegen das Regime beginnen will.“

„Die Politik der Beschwichtigung gegenüber dem iranischen Regime hat für zahllose Katastrophen gesorgt und es gibt nur einen Weg, den Schaden noch zu begrenzen und dieser Weg ist, an der Seite eines Volkes zu stehen, welches sich gegen den zentralen Sponsor des Terrorismus auflehnt.“, sagte sie.

„Das Regime im Iran ist weder in der Lage noch gewillt, sein Verhalten zu ändern. Es wird niemals den Bau von Massenvernichtungswaffen beenden, wird nie seine Menschenrechtsverletzungen einstellen oder Terrorismus und Fundamentalismus nicht mehr verbreiten wollen. Die ganze Beschwichtigungspolitik ermutigt das Regime nur. Die einzige Sprache, die es versteht, ist Standhaftigkeit und Stärke“, ergänzte Frau Rajavi.

„Das Mullahregime ist schwach und in einer Sackgasse. Sein Abenteuertum und seine teuflischen Akte konnten nur wachsen, weil sich ihm niemand entgegen gestellt hat. Und das iranische Volk ist das erste Opfer dieses Regimes.“

Maryam Rajavi fasste die Forderungen des iranischen Volkes an die internationale Gemeinschaft wie folgt zusammen:

„Der UN Sicherheitsrat muss das klerikale Regime als globale Bedrohung für den Frieden und die Sicherheit bezeichnen. Das Dossier über die Menschenrechtsverletzungen des Regimes – vor allem das Massaker von 1988 an 30.000 politischen Gefangenen – muss vor ein internationales Tribunal kommen.“

„Das klerikale Regime und seine Söldner sowie die IRGC müssen aus dem Irak, Syrien, Jemen, Libanon und Afghanistan vertrieben werden.“

„Wir fordern alle Länder auf, eine internationale Front gegen den religiösen Faschismus zu gründen“

„Die internationale Gemeinschaft muss das Recht des iranischen Volkes und seines Widerstandes zum Sturz des religiösen Faschismus und zur Erlangung der Freiheit anerkennen.“