Wednesday, November 30, 2022
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Koalition aller Parteien fordert Taten von australischen Politikern: Schutz von Ashraf ist Aufgabe der UN

NWRI – Auf einer Pressekonferenz des Bundesparlamentes in Canberra hat eine parteiübergreifende Gruppe von australischen Abgeordneten aller vier Parteien des Senates und des Bundesparlamentes ihre Solidarität mit Bewohnern von Camp Ashraf und der Menschenrechte im Iran ausgedrückt.

Auf der Pressekonferenz waren Senator Scott Ladem von den Grünen, Senator John Williams von der Nationalen Partei, Senatorin Claire Morre von der Arbeiterpartei, sowie Calvin Thompson, Abgeordneter des Parlamentes von Victoria und Larry Ferguson, Abgeordneter aus New South Wales im Namen der Arbeiterpartei sowie Stephen Volker für Amnesty International anwesend. Als Vertreter der Kirchen von Canbarra war zudem Pater Bryan Midway bei der Konferenz.

Die Regierung von Nuri al-Maliki wurde für die verübten Verbrechen gegen die Bewohner von Ashraf, die seit 2009 stattfinden, verurteilt. Abgeordnete aus Senat und Parlament, sowie Menschenrechtsvertreter in Australien riefen die UN, die US Regierung und die australische Regierung auf, die Bewohner von Camp Ashraf zu schützen und riefen zur Beendigung der Restriktionen gegen Ashraf auf, die unter der Regierung von Nuri al-Maliki auf Geheiß des iranischen Regimes verhängt wurden.

Senator Scott Ladem von den Grünen bedankte sich bei den Anwesenden und drückte seine Solidarität mit Ashraf aus. Er rief die Regierung auf, die UN beim Schutz von Camp Ashraf zu unterstützen.

Im Namen der Nationalen Partei sprach Senator John Williams. Er sagte, dass die Vertreter der Nationalen Partei die Verletzung der Menschenrechte durch das iranische Regime verurteilen und forderte zum Schutz von Camp Ashraf. Er sagte: Wir werden im australischen Senat alles unternehmen, um die UN und die US Regierung zu bitten, den Schutz von Camp Ashraf zu übernehmen. Dies braucht die Unterstützung aller australischen Abgeordneten und wir werden das mit Hilfe der hier anwesenden Freunde erreichen.

Senatorin Claire Morre von der Arbeiterpartei sagte: Was in Ashraf geschah, war ein Fehler und es ist unsere Pflicht, Ashraf zu unterstützen, wie es viele andere Länder auch tun. Wir haben uns heute hier mit unsere Kollegen getroffen, um die Angelegenheit zu bereden, so wie es viele andere Parlamente in der Welt auch tun und wir wollen unsere Solidarität mit Ashraf ausdrücken.

Larry Ferguson, Abgeordneter und Minister der australischen Bundesregierung, sagte: Weil das iranische Regime starken Einfluß im Irak hat, glaube ich, dass die Menschen in Ashraf in ernster Gefahr leben. Das iranische Regime lässt seine Oppositionellen hinrichten; es ist ein Regime, das Menschen die Augen rausreisst und steinigt. Wir haben große Sorgen vor den Aktionen des iranischen Regimes gegen Camp Ashraf im Irak.

Calvin Thompson, Abgeordneter des Bundesparlamentes aus Victoria bezog sich auf den Brief, den sie an Hillary Clinton schrieb, nachdem irakische Einheiten Ashraf angriffen. Sie drückte ihre Unterstützung für den europäischen Plan für Ashraf aus.

Der Abgeordnete sagte: Die beste Nachricht, die wir an die australische Regierung heute senden können ist, dass sie mit der UN an der Bildung einer UN Friedenstruppe zum Schutz von Ashraf zusammen arbeiten. Ich glaube, dass Australien die europäische Entscheidung zur Entsendung von UN Friedenstruppen unterstützen sollte.

Auf der Konferenz sprach auch Stephen Volker von Amnesty International Australien. Er erzählte über seine persönlichen Eindrücke nach einem Besuch von Ashraf City 2008 und nannte die Bewohner vom Ashraf Helden der iranischen Freiheitsbewegung und Anführer für Demokratie und Menschenrechte im Iran. Er drückte seine Unterstützung für die Initiative der australischen Parlamentarier zum Schutz von Ashraf durch die UN aus und unterstützte ebenfalls den europäischen Plan für Ashraf.

Pater Byran Midway von der Organisation der Kirchen von Canbarra war eine weitere Persönlichkeit, die an der Pressekonferenz teilnahm. Er bat die Abgeordneten, die australische Regierung und die Vertreter der freien Welt, die Rechte der Bewohner von Camp Ashraf und der PMOI zu schützen, weil ihre Grundrechte viele Jahre lang verletzt wurden und sie Opfer von Gewalt waren. Er forderte, solche Taten zu verurteilen und die Rechte und Freiheiten der Bewohner von Ashraf zu schützen.

Am Ende der Konferenz verlas Peter Murphy, der Präsident des Komitees der Australier zum Schutz des iranischen Widerstandes, eine Erklärung, in der die Taten der australischen Politiker aller Parteien zum Schutz der Bewohner von Ashraf gelobt wurde.