Saturday, December 3, 2022
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Exil-Opposition kritisiert Wahlen im Iran als unfrei

Maryam Rajavi Interview with Euro NewsEuronewus – Die Chefin der iranischen Exil-Opposition, Maryam Rajavi, hat die Wahlen im Iran als unfrei kritisiert. Rajavi, die in Frankreich im Exil lebt, war von Europaabgeordneten nach Straßburg eingeladen worden. Dort warb sie auch dafür, die Wiederstandskämpfer der Volksmudschaheddin von der EU-Terrorliste zu streichen. In einer religiösen Diktatur hätten freie Wahlen keinen Sinn. Der religiöse Führer, Chamenei, und Präsident Ahmadinedschad hätten ein ihnen genehmes Parlament arrangiert, vor allem – um die Atombombe zu bekommen, sagte Rajavi, deren umstrittene Organisation 2002 Details des iranischen Atomprogramms bekannt gemacht hatte.
Die militanten Volksmudschaheddin werden für zahlreiche Anschläge gegen iranische Einrichtungen verantwortlich gemacht. Inzwischen haben sie dem bewaffneten Kampf abgeschworen, ihre Methoden bleiben aber ebenso umstritten wie ihre Terror-Listung in den USA und Europa.
(http://www.euronews.net/index.php?article=483076&lng=3&option=1)