Tuesday, May 30, 2023
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Iran: Rajavi ruft zum völligen Boykott der Scheinwahlen für die Expertenversammlung auf

Am 15. Dezember sollte „Nein“ zu der ungesetzlichen Mullahherrschaft gesagt werden.

NWRI – In einer Adresse an das iranische Volk rief Maryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin zum Boykott der Scheinwahlen für die Expertenversammlung des Regimes auf. Sie rief die Bevölkerung auf, am 15. Dezember ihre Häuser nicht zu verlassen und den religiösen Faschismus in seiner Gesamtheit zu boykottieren und an einem Tag „Nein“ zu der ungesetzlichen Herrschaft der Mullahs zu sagen, damit die Welt den entschlossenen Freiheitswillen des Volkes und den Hass auf den religiösen Faschismus sehen kann.

Am Dienstag rief der höchste Führer des Regimes, Ali Khamenei die wichtigsten Personen des Regimes zu sich und forderte sie dazu auf, bei den Wahlen zu der Expertenversammlung die „öffentliche Wahlbeteiligung zu garantieren, versuchte aber dabei, die Machtkämpfe innerhalb des Regimes zu verschleiern.

Frau Rajavi dazu: „Die Wahlen zur Expertenversammlung sind weitere Intrigenspiele der Mullahs und haben nichts mit der Bevölkerung Irans zu tun. Darauf wird mit einem überwältigenden Boykott reagiert werden. Die Versammlung, die aus kriminellen Mullahs nicht einer einzigen Frau besteht, ist die bekannteste Auslegung der Machtausübung über das iranische Volk und die vordergründige Repräsentation der Geschlechterapartheid der Mullahs.“

Sie fügte hinzu: „Die herrschenden Mullahs versuchen hinterlistig ihr Regime mit ihrer Kriegshetze im Libanon, ihrem zunehmenden Terrorismus im Irak und dem Aufstellen von Galgen im Land selbst als stabil und mächtig zu portraitieren, obwohl sich die Abschaffung von rivalisierenden Fraktionen innerhalb des Regimes von der Endphase des Regimes spricht. Khamenei selbst wiederholte, dass jeder Rückzug von dieser Verbindung mit einer unendlichen Kette aus Druck und weiteren Rückzügen nach sich ziehen würde. Der Präsident des Regimes sagt, dass ein auch nur minimaler Rückzug mit dem Verlust der Existenz gleichzusetzen ist.

Frau Rajavi erinnerte daran, dass das Regime nach der Besetzung Kuwaits durch den Irak am meisten aus den Umständen profitiert habe und dass sie selbst die Zerstörung des regionalen Gleichgewichts und die Tragödie des 11. September mit mehr als 15 Jahren bezahlt haben. Trotzdem sagte sie, dass das die Achillesferse sei und das Regime irrational reagiert, wenn es mit freien Wahlen, Menschenrechten oder gar den iranischen Volksmojahedin, dem Widerstand oder Aktivitäten konfrontiert wird, die der Suche nach Freiheit dienen. Das ist möglich, weil sich das mittelalterliche Regime über das Ausmaß des Hasses und die Verärgerung über sie bewusst ist. Außerdem ist es nicht in der Lage, sich zurückzuziehen und versucht seine Frontlinie im Irak und im Libanon zu ziehen und sich Nuklearwaffen zu beschaffen, um den unausweichlichen Kollaps zu vermeiden.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandes Iran
11. Oktober 2006