Wednesday, November 30, 2022
StartNWRIGewählte PräsidentinKhamenei versucht durch 10-tägigen Besuch in Ghom verlorenes Terrain zurück zu gewinnen

Khamenei versucht durch 10-tägigen Besuch in Ghom verlorenes Terrain zurück zu gewinnen

NWRI – Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, beschrieb die 10-tägige Reise in die heilige Stadt Ghom als verzweifelten Versuch, sein verlorenes Terrain wieder zu gewinnen und die steigende Opposition von religiösen Anführern zu verhindern, die sich vom zerfallenden Regime in der Vergangenheit distanziert haben. Khamenei und sein Clan planen seit Monaten durch eine Art Mobilmachung, die Stadt Ghom unter die Kontrolle der Revolutionsgarden zu bringen, um dort die Gegner zu unterdrücken oder sie durch Gewalt zur Aufgabe ihrer Opposition zu bringen.

 

‎Frau Rajavi ergänzt:“ Die totale Ablehnung der Kleriker gegenüber seinem Besuch und der Teilnahme an seiner Rede am ersten Tag zeigen, dass sie die neue Kampagne zum Scheitern bringen werden. Die Spaltungen im Regime werden immer tiefer und der Klerus und die jungen geistlichen Absolventen lehnen Khamenei immer mehr ab.

Bei seiner Rede nach der Ankunft in Ghom rief Khamenei seine Rivalen auf, sich den Anweisungen der dominanten Fraktion unterzuordnen und „mit den drei staatlichen Kräften“ zusammen zu arbeiten und auch ihre Opposition gegen Ahmadinejad aufzugeben. Er bezog sich auch auf die Ablehnung des klerikalen Regimes und die intensive Opposition gegen die absolute klerikale Herrschaft und sagte:“ Gerüchte streuen…..hilft weder heute unserem Land noch in dessen Zukunft.“ Er äußerte auch seine Sorge über „die düsteren Bewertungen der Situation“ und den „entmutigendem Menschen und ihrem feigen Abgang“

Trotz aller Vorbereitungen und dem Druck der unterdrückenden Einheiten in den letzten Monaten, gab es gestern bei der Ankunft von Khamenei einen Boykott renommierter religiöser Vertreter und Leitern von Seminaren. Nur einige Kleriker, wie ‎Moghtadai, Mohammad ‎Yazdi, Mesbah Yazdi und Ahmad Khatamim, die ihre gesamte Existenz dem Regime verdanken, nahmen an der Begrüßungsfeier teil.

Die große Mehrheit der Bürger von Ghom lehnte es ebenfalls ab, an der Zeremonie teilzunehmen. Die Zuhörer, die an der Rede teilnahmen, waren Mitglieder der Bassij und der Revolutionsgarden des Regimes, die aus anderen Ort herbei geschafft wurden. Dies mußte getan werden, weil das Regime und die staatlichen Medien seit langem von dem Besuch berichtet hatten und dabei die Ankunft beschämender Weise als Ankunft des schiitischen Imam bezeichneten. Alle religiösen Lesungen wurden zwangsweise beendet, Kleriker wurden mit verschiedenen Taktiken darin gehindert, Ghom zu verlassen und alle Geschäfte und Schulen wurden geschlossen, damit die Menschen an der Begrüßungszeremonie teilnehmen konnten.

Sich auf die Erwartungen des Besuches beziehend, sagten Khamenei und seine Fraktion, dass der Besuch „alle Komplotte beenden wird“ und „jedes Mitglied der theologischen Schulen wird Khamenei seine Treue schwören und ihn als absoluten Herrscher anerkennen.“ Sie unterstrichen auch, dass seine Reise nach Ghom ein „Unterstützungssignal für die absolute klerikale Herrschaft wird“ und dass die Spaltungen beendet werden. „Die Theologischen Schulen hätten Fehler in der klerikalen Herrschaft und seiner Führung gesehen“ aber nun würden „alle Sprechblasen und Verschwörungen beendet werden.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

20.Oktober 2010