Wednesday, November 30, 2022
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Maryam Rajavi: Die Sanktionen zwingen das iranische Regime, beim Bau einer Atombombe einen Schritt zurückzugehen

  • Wenn die internationale Gemeinschaft die Resolutionen des Sicherheitsrates nicht durchsetzt, wird Khamenei abermals durch Täuschung und Betrug sich dem Bau der Bombe nähern 

Frau Maryam Rajavi, gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, hat gesagt, der „erzwungene“ Rückzug, den die den Iran beherrschende religiöse Diktatur bei den Genfer Gesprächen vollzogen hat, sei eine direkte Wirkung zweier Kräfte: der internationalen Sanktionen und des verbreiteten Widerstandes des iranischen Volkes gegen die Politik des Obersten Führers, welche Kräfte die nationalen Interessen des Iran untergraben hätten. Das Regime sehe den Erwerb von Nuklearwaffen als Garantie seines Überlebens an; seine offenen und verdeckten Nuklearprojekte hätten die Armut verschlimmert und zur Zerstörung der Wirtschaft des Landes beigetragen. 

Frau Rajavi begrüßte den Rückzug des klerikalen Regimes, der durch seine Isolierung im Inneren, durch Kritik aus dem Ausland und durch die Sanktionen bewirkt worden sei, ebenso aber durch die Politik, die der iranische Widerstand in den vergangenen dreißig Jahren führte, und durch die Enthüllung des Nuklearprogramms, eine seiner Leistungen. 

Sie fügte hinzu: Die volle Umsetzung der Sanktionen des Sicherheitsrates, besonders die völlige Aufgabe der Urananreicherung entsprechend dem Zusatzprotokoll und der ungehinderte Zugang der Inspektoren der IAEA zu den mutmaßlichen Zentren und Einrichtungen der Neuklearentwicklung sind unerlässliche Voraussetzungen dafür, dass man dem Regime den Verzicht auf Atomwaffen glaubt. In diesem Sinne kann man den jetzt getanen ersten Schritt als den „ersten Schluck des Regimes aus dem Giftbecher“ in der Atomfrage ansehen. Jede Nachgiebigkeit, jedes Zögern, jede Konzession seitens der internationalen Gemeinschaft wird Khamenei dahin bringen, sich wieder auf den Bau von Atomwaffen zuzubewegen und dabei mit Täuschung und Betrug vorzugehen. 

Das klerikale Regime hat noch nie freiwillig, wie es dem Nichtverbreitungsvertrag ([engl. Abkürzung:] NPT) entsprechen würde, der IAEA über seine Nukleartätigkeiten berichtet; der iranische Widerstand war der erste, der die geheimen Anlagen und die vom Regime betriebene Täuschung in der Atomfrage enthüllt hat. 

Demgemäß bekräftigte Frau Rajavi, dass die IAEA die Nuklearanlagen, die der iranische Widerstand kürzlich entdeckt hat, unverzüglich inspizieren müsse, damit das Regime sie nicht, wie früher geschehen, entstellend umbauen könne. 

Sekretariat des Nationalen Widerstansrates Iran 

24. November 2013