Tuesday, November 29, 2022
StartNWRIGewählte PräsidentinMaryam Rajavi ruft zur Bildung einer Einheitsfront gegen das iranische Regime

Maryam Rajavi ruft zur Bildung einer Einheitsfront gegen das iranische Regime

Anlässlich des Ramadan-Monats:
– Maryam Rajavi ruft zur Bildung einer Einheitsfront gegen das iranische Regime und gegen den von ihm in der Region angeheizten Terrorismus und Fundamentalismus auf
– Konferenz verlangt Sicherheit für die Bewohner von Liberty und ihre Rückkehr nach Ashraf

Am Samstag, dem 3. August warnten auf einer Zusammenkunft anlässlich des Ramadan-Monats Repräsentanten von arabischen und islamischen Ländern im Verein mit Vertretern islamischer Gemeinden in europäischen Ländern vor der wachsenden Einmischung des Mullahregimes in der Region.

Sie betonten die Notwendigkeit, diesem Regime in Solidarität entgegenzutreten, das der führende staatliche Geldgeber an Terroristen und die Hauptkraft für Fundamentalismus und religiöse Diktatur in der heutigen Welt ist, der Hauptanstifter von Konflikt und Krieg in der islamischen Welt.

Delegationen aus 30 Ländern im Nahen Osten und in Nordafrika, darunter Syrien, Ägypten, der Irak, Jordanien, Palästina, Algerien, Marokko, Tunesien, der Jemen, Kuwait, Bahrain, Afghanistan, Aserbaidschan, und auch aus Frankreich und Italien nahmen an der Konferenz teil, die vom »Arabisch-islamischen Komitee zur Verteidigung von Ashraf« durchgeführt wurde.

Die Teilnehmer an der Konferenz, die mit der Amtseinführung von Hassan Rohani, dem neuen Präsidenten der Mullahs, zeitlich zusammenfiel, bekräftigten, dass Rohani, der von Khameneis Wächterrat bestätigt wurde, an allen Verbrechen des Regimes mitgewirkt hat. Er wird nie, sagten sie, die Politik des iranischen Regimes ändern können, denn jede ernsthafte Veränderung würde mit Sicherheit zum Zusammenbruch des ganzen Regimes führen. Wie sie weiter feststellten, kann ein Regimewechsel nur von der demokratischen Alternative, d. h. vom Volk und von seinem organisierten Widerstand herbeigeführt werden.

Die Konferenz, die von Sid Ahmed Ghozali, dem früheren Premierminister von Algerien und jetzigen Präsidenten des Arabisch-islamischen Komitees zur Verteidigung von Ashraf, geleitet wurde, sprach den Bewohnern von Ashraf und Liberty in ihrer Gesamtheit ihre Unterstützung aus und forderte die Rückkehr der Bewohner nach Ashraf und ihre Sicherheit.

Zahlreiche hohe amerikanische und europäische Würdenträger sprachen auf der Veranstaltung, darunter auch Tom Ridge, erster US-Minister für innere Sicherheit und früherer Gouverneur von Pennsylvanien. In einer Grußbotschaft sprach der irakische Vizepräsident Tareq al-Hashemi von den Raketenangriffen auf Camp Liberty, die von paramilitärischen Einheiten, die dem Regime des velayat-e faqih nahestehen und von der Regierung Nouri al-Maliki unterstützt werden und sagte: »Die Vereinten Nationen hätten sich einschalten und Nouri al-Malikis Regierung zwingen müssen, entweder Sicherheit und ein würdiges Leben im Lager zu ermöglichen oder es ganz zu schließen und seine Bewohner nach Camp Ashraf zurückzubringen. Die zweite Option wäre besser gewesen, aber die UN haben überhaupt nichts getan.«

Es sprachen außerdem: Sid Ahmed Ghozali und Frau Anissa Boumedienne, Forscherin und Islamexpertin und frühere First Lady Algeriens unter der Präsidentschaft von Houari Boumedienne; Mohammad al-Haj Mohammad, Mitglied des jordanischen Parlaments; Brigadegeneral Abdul-Ala al-Na’imi, Kommandeur in der Freien syrischen Armee und Oberhaupt des Militärrats der Provinz Jolan; Mohamed al-Oreibi, früherer ägyptischer Außenminister, sowie Atef Makhalif und Majedeh Yousef, Mitglieder des ägyptischen Parlaments; Scheich Tayseer Tamimi, früherer Justizminister von Palästina; Ayatollah Jalal Ganje’i, Vorsitzender des NWRI-Ausschusses für Religionen; Fat’hiya Bakkali, Mitglied des marokkanischen Parlaments; Robert Torricelli, früherer US-Senator; Tahar Boumedra, ehemals Chef des Menschenrechtsbüros der UNAMI und UN-Beamter für Ashraf; Yves Bonnet, Gouverneur und früherer Chef der französischen Antiterror-Organisation, und Monsignore Jacques Gaillot, ein progressiver französischer Bischof; Kak Baba Scheich Hosseini von der Kampforganisation iranischer Kurden (Khebat); Khalil Meron, Direktor der Moschee Evry, und Dahu Meskin, Direktor der Moschee Réussite; Scheich Dramé, Stellvertretender Direktor der Föderation afrikanischer Moslems in Frankreich; Saer al-Haj, Oberhaupt der Strömung syrische Zukunft; Kalthoum Kennou, Richter aus Tunesien; Falak al-Jamani, Mitglied des jordanischen Parlaments; Tahiya Lehabib, Chefin der Frauenunion und Präsidentin der al-Amal-Partei, Mauretanien; Alima Boumedienne, Rechtsanwältin und frühere französische Senatorin; Zahra Tokhi bZaboli, Mitglied des afghanischen Parlaments; Souad Sabi, früheres Mitglied des italienischen Parlaments; Awa Nadiya, Vorsitzende der Nicht-Regierungsorganisation Espace Afrique international in Genf, die im Namen der teilnehmenden Frauen sprach.

Auf dieser Veranstaltung rief Frau Maryam Rajavi, gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, alle Moslems auf, sich zu einer Einheitsfront gegen dieses Regime zusammenzuschließen und gegen den Terrorismus und Fundamentalismus, den es uns aufdrängen will. Sie sagte: »Dieses Regime ist der Feind aller Moslems, aller arabischen und islamischen Länder, es ist der schrecklichste Feind Gottes und der Völker.

Die Anhänger jeder Religion, jedes Glaubens, Schiiten und Sunniten, die Gelehrten und hohen Geistlichen der islamischen Welt, politische Persönlichkeiten, Stammesfürsten und Parteiführer aller Richtungen gehören in diese Front, denn es ist ein Kampf gegen den Feind des Seins und Lebens aller Moslems und aller Menschen der Region.«

Frau Rajavi bezeichnete Einigkeit und Solidarität gegen das velayat-e faqih als den wichtigsten Faktor in dem Bemühen, die Machenschaften des Regimes zu neutralisieren und aufzuhalten. Sie sagte, es dürfe nicht zugelassen werden, dass das Regime konfessionelle Unterschiede benutze, um eine Seite gegen die andere aufzuhetzen.

Sie fügte hinzu: »Der Kampf der syrischen Nation und die Erhebung des irakischen Volkes haben die reaktionäre und despotische Front, die das geistliche Regime im Iran anführt, in die Ecke gedrängt. Dennoch werden die Mullahs bis zu ihrem Sturz Einmischung, Provokationen und Kriegstreiberei in der Region nicht aufgeben. Das Regime versucht, jeden Ansatz demokratischer Entwicklung in der Region zu ersticken. Manche geben sich dem Irrglauben hin, das iranische Regime wolle den Sunniten die schiitische Herrschaft aufzwingen. In Wirklichkeit will das Regime seine Hegemonie und seinen Einfluss in der Region verstärken, um seine ins Wanken gekommene Macht in Teheran wieder zu stabilisieren. Zu diesem Zweck wenden die Mullahs eine ganze Palette von menschenfeindlichen und betrügerischen Taktiken an. Ihnen ist das Blut der Schiiten nicht heilig, aber ebenso wenig das der Sunniten oder anderer Menschen.

Fundamentalismus und Despotie unter der Flagge der Religion sind in sozialem und kulturellem Sinne im Kampf des iranischen Volkes und seiner Pioniere, der Mujahedin, besiegt. Jetzt sehen sie sich in anderen Ländern dem Widerstand ausgesetzt, dank der sich erhebenden Völker dieser Länder. Unter diesen Umständen ist es unumgänglicher denn je, eine angemessene, sinnstiftende politische, kulturelle und religiöse Alternative zur religiösen Diktatur im Iran zu bilden, – eine echte Lösung, die das Modell des Fundamentalismus völlig aus dem Wege räumt und das wahre Bild des Islam zeigt, einer Religion der Freiheit, der Gerechtigkeit, der Toleranz und der Gleichheit. An diese Interpretation des Islam glaubt die PMOI, und sie ist auf die Wahrheit des Islam gegründet. Dieses Modell tritt für Volkssouveränität und Gleichheit der Geschlechter ein; es erstrebt die Trennung von Staat und Kirche, es verlangt Toleranz den Anhängern anderer Religionen gegenüber; es verteidigt die Menschenrechte, es befördert einen allgemeinen Wohlstand und das Vorankommen von Wissenschaft und Technik«, sagte die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes.

Dann lud Frau Rajavi alle Moslems in der Welt und besonders die in den arabischen und islamischen Ländern der Region ein, sich in Unterstützung der Freiheitskämpfer, der Mujahedin in Ashraf und Liberty zu erheben. Sie sagte: »Diese wehrlose Flüchtlingsgruppe auf einem Tötungsfeld festzuhalten, ist ein Verbrechen, und sie müssen unverzüglich nach Ashraf zurückgebracht werden, wo sie sicherer wären.«

Maryam Rajavi hob hervor: »Seit dem ersten Tag des neuen Präsidenten sagen wir: Jede Veränderung, die so genannt werden kann, verlangt Freiheit der Rede, Menschenrechte, Freilassung der politischen Gefangenen, Freiheit aller politischen Parteien, Beendigung der starrsinnigen Politik in Syrien und im Irak und Schluss mit der Entwicklung von Atomwaffen. Das sind die Kriterien, die die Mullahs in Schrecken versetzen. Sie gehen immer noch den Weg, der geistig längst überwunden ist. Darum wird die iranische Frage sich lösen, darum werden Friede, Brüderschaft und Freundschaft in der ganzen Region einkehren, wenn das Regime des velayat-e faqih vom iranischen Volk und vom iranischen Widerstand gestürzt wird.«

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

3. August 2013