Sunday, December 4, 2022
StartNWRIGewählte PräsidentinWahlen im Iran widerspiegeln die Ablehnung des religiösen Faschismus

Wahlen im Iran widerspiegeln die Ablehnung des religiösen Faschismus

Maryam Rajavi: Das Ergebnis der Wahlen widerspiegelt die völlige Ablehnung des iranischen Volkes gegenüber dem religiösen Faschismus, ein deutlicher Beweis für die Niederlage der klerikalen Herrschaft

NWRI – Maryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin, beschreibt den völligen Boykott der gestrigen beschämenden Wahl der Mullahs als eine große Niederlage und die Ablehnung der gesamten klerikalen Herrschaft durch das iranische Volk. Sie beglückwünschte das iranische Volk zu dem landesweiten Boykott der Wahlen.

Rajavi wiederholte, dass der völlige Boykott gerade in die Zeit fällt, in der die Regimeführer mit allen ihren Parteien zu einer größeren Wahlbeteiligung aufriefen. Damit wurden sowohl das klerikale Regime als auch alle seine Parteien abgelehnt.

Berichten der Hauptsitze der Iranischen Volksmojahedin (PMOI) aus mehr als 25.000 Wahllokalen zufolge boykottieren 95% der Wahlberechtigten diese Abstimmung. Eine kleine Randgruppe neben den Unterstützern des Regimes und seiner Mitarbeiter sowie der Unterdrückungsapparat nahmen lediglich aus wirtschaftlichen Gründen teil.

Rajavi betonte das die gestrige vom Regime inszenierte Show, mit der sich die Führer der Gegenparteien entledigen wollten, ein Zeichen für den Niedergang des Regimes sei. Sie fügte hinzu, dass Khamenei und Ahmadinejad landesweit die Wahlen mit ihrem so genannten "Wahltechnik" manipulierten und damit versuchten, das zukünftige Majlis (Parlament) von ihren Gegnern zu säubern. Sie hofften darauf, ohne interne Widerstände weiter atomar aufzurüsten, den Irak zu verschlingen und den Terrorismus und Fundamentalismus exportieren zu können.

Die vom Iranischen Widerstand gewählte Präsidentin sagte, dass die beschämende Majlis Wahl, die "technisch" vorbereitet wurde, einen Streit mit der internationalen Gemeinschaft vom Zaum brechen sollte. Demzufolge führt jede Verzögerung in einer konsequenten politischen Linie zu einer größeren Katastrophe. Diese Politik sollte einerseits aus umfassenden Sanktionen für das Mullahregime bestehen als auch aus der Anerkennung des Rechtes auf Widerstand für das iranische Volk. Der erste Schritt zur Annahme einer solchen Politik würde die Streichung der PMOI, dem Rückgrat der iranischen Opposition, von der Terrorliste sein. Dieses Unterfangen war eine Schlüsselkomponente in der Beschwichtigung des im Iran herrschenden religiösen Faschismus.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
14. März 2008