Thursday, December 8, 2022
StartNachrichtenMenschenrechte4.800 im Iran angeblich wegen des Kampfes gegen "Hooligans und Roadies" verhaftet

4.800 im Iran angeblich wegen des Kampfes gegen “Hooligans und Roadies” verhaftet

50 Gefangene sind in den Todeszellen, 1.500 weitere zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt
  
NWRI- Brigadegeneral Ahmad Roozbehani, der Kopf der "Sittenpolizei" des Mullahregimes, gab bekannt, dass 4.800 im Kampf gegen "Hooligans und Roadies" verhaftet wurden.

Darunter – so berichtete die staatliche Nachrichtenagentur IRNA am Dienstag – sind 240 Jugendliche.
Er fügte hinzu: "Der Plan zur Manifestierung der öffentlichen Moral kann nicht so bald gestoppt werden. 30 Prozent der Verhafteten wurden zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt und 50 andere sind in den Todeszellen."

Seit der so genannten Kampf gegen "Hooligans und Roadies" im April diese Jahres begonnen hat, nahmen Hinrichtungen von mehreren Personen zum gleichen Zeitpunkt und in der Öffentlichkeit dramatisch zu. Unter den Opfern gab es Minderjährige, die zum Zeitpunkt des vermeintlichen Verbrechens noch nicht einmal 18 Jahre alt waren. Das Mullahregime, das nicht in der Lage ist, die zunehmenden Volksaufstände der Arbeiter, Studenten, Frauen und Jugendlichen zu stoppen, setzt weitere Repressalien gegen die Bevölkerung ein.

Der Iranische Widerstand appelliert an den UN Generalsekretär, die Hohe UN Kommissarin für Menschenrechte und an alle internationalen Menschenrechtsorganisationen, das iranische Regime zu verurteilen. Besonders die Gruppen für Rechte von Kindern werden aufgefordert, das iranische Regime zu verurteilen und dafür Sorge zu tragen, dass die Akte über die ständigen Menschenrechtsverletzungen an den UN Sicherheitsrat übergeben werden.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
23. November 2007