Thursday, December 8, 2022
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Tausende Iraner unterstützten in Schweden den heldenhaften Kampf der iranischen Volksmojahedin

NWRI – Am Samstag, dem 24. November verurteilten Tausende im Schweden lebende Iraner bei einer Demonstration in Stockholm die jüngsten Beleidigungen der heldenhaften Mitglieder der iranischen Volksmojahedin (PMOI), die in Ashraf City (Heimstatt der Mitglieder der PMOI im Irak) leben, durch Svenska Dagbladet. Die Teilnehmer brachten ihre Unterstützung für die Bewohner von Ashraf City, die PMOI und ihren Kampf gegen den im Iran herrschenden Faschismus zum Ausdruck.

Die Iraner forderten ebenfalls die westlichen Länder, vor allem Schweden, auf, die Beschwichtigung des klerikalen Regimes zu beenden. Sie wiesen darauf hin, dass diese Beschwichtigungspolitik die Grundlage geschaffen habe, dass die Agenten des Klerikalen Regimes wie die Gestapo in Schweden frei agieren können. Die Hauptaufgabe des Netzwerks der Mullas in Schweden sind Kampagnen zur Denunzierung der PMOI. Mit diesem gleichen Netzwerk versucht das klerikale Regime mit seinen diktatorischen Machenschaften auch Schweden unter Druck zu setzen.

Aus ganz Europa und den USA waren viele Parlamentarier, bekannte Juristen und politische Würdenträger vor Ort, um an der Demonstration teilzunehmen.

Maryam Rajavi, die vom Iranischen Widerstand gewählte Präsidentin, wandte sich via Satellitenübertragung aus Paris an die Demonstration. Sie nahm Bezug auf die jüngsten Beleidigungen der weiblichen Mitglieder der PMOI in der schwedischen Presse und sagte: "Warum sind die Frauen der PMOI das Ziel solcher bösartigen Kampagnen des klerikalen Regimes und seiner Lobbyisten in Schweden? Die Antwort ist klar: "Seit die Frauen unvermindert gegen die im Iran herrschende Diktatur kämpfen, um den im Iran herrschenden Faschismus zu Fall zu bringen."

Rajavi wiederholte: "Der Kampf des Regimes gegen das iranische Volk und der Kampf des iranischen Volks für die Freiheit und gegen dieses Regime ist weder auf die Urananreicherung oder die Aufgabe der Nuklearwaffen und gar den Irak beschränkt. Der Krieg des iranischen Volkes gegen das Regime richtet sich gegen den gesamten religiösen Faschismus. Die Kultur und die Geschichte dieses Regimes können in zwei Worten zusammengefasst werden: Die Durchdringung und die Beleidigung der Würde und der Rechte aller iranischen Männer und Frauen. Die Dritte Option (zur Lösung der Lage Irans) ist der Wechsel der religiösen Diktatur als Ganzes durch das iranische Volk und seinen Widerstand, die Mitglieder der PMOI, vor allem der Frauen, die geschworen haben, dass sie dieses unmenschliche Regime zu Fall bringen werden und das wird auch geschehen."

Lord Slynn of Hadley, früherer Richter am Europäischen Gerichtshof und ein sehr bekannter Jurist aus dem Vereinigten Königreich, erinnerte daran, dass die Mitglieder der PMOI in Ashraf City durch die Vierte Genfer Konvention "geschützte Personen" seien. Er betonte, dass die Beleidigung der Bewohner von Ashraf legal von entsprechenden Gerichten verfolgt werden kann.

Professor Steven Schneebaum, früheres Mitglied des Direktorats der Gesetzesgruppe für Internationale Menschenrechte unterstrich die gesetzlichen Rechte der Bewohner von Ashraf und sagte, dass sowohl der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) als auch das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (ICRC) die Rechte der Bewohner von Ashraf wiederholt bestätigt haben.

Morten Høglund, ein höheres Mitglied des norwegischen Parlaments hatte Ashraf City besucht und erinnerte an die humanistischen und demokratischen Beziehungen unter den Mitgliedern der PMOI in Ashraf, von denen er sich selbst überzeugen konnte. Er sagte, dass die PMOI und ihre Präsenz im Irak das mächtigste Bollwerk gegen den Export von Gewalt und Fundamentalismus durch das klerikale Regime und seine Agenten war und es deshalb die Einzigen sind, die daran interessiert sind, dass die PMOI den Irak verlässt. Und nur deshalb werden sie konspirativ tätig und verfälschen die Wahrheit.

Kenneth Lewis, der Präsident der schwedischen Sektion der Rechtsanwälte ohne Grenzen, und Rechtsanwalt einiger Familien von Bewohnern aus Ashraf wiesen die unbegründeten Vorwürfe gegen die PMOI und die Bewohner von Ashraf zurück. Er sagte, dass seine Mitarbeiter Ashraf 2004 besucht hatten und die Täuschungsversuch, der hinter diesen Vorwürfen steckt, nachweisen konnten. Er sagte, dass es in den letzten vier Jahren völlig klar wurde, dass hinter der Verbreitung dieser Vorwürfe das bedrohliche Ministerium für Nachrichtendienste und Staatssicherheit (MOIS) der Mullahs steckt.

In der Schlusserklärung der Demonstration steht: "Das iranische Volk, Flüchtlinge und Dissidenten, die im Exil leben und auch die demokratischen Kräfte Schwedens verurteilen die schamlose Beleidigung der Frauen der PMOI in Ashraf City durch Bitte Hammargren, die das Svenska Dagbladet herausgibt. Das war nicht nur eine "Beleidigung der menschlichen Würde" von 1.000 freien Frauen in Ashraf City, sondern ebenfalls eine Beleidigung der menschlichen Würde aller iranischen Frauen, die frei sein wollen. Diese Beleidigung wirkt abstoßend und widerspricht allen bewussten Menschen, Menschenrechten und Frauenrechtlern."

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandrates Iran
24. November 2007