Wednesday, November 30, 2022
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Ablehnung der Kandidatur Khatamis trotz seiner Reue gegenüber dem klerikalen Regime

NWRI: Dem internen Bulletin der Revolutionären Garden vom 15. Dezember zufolge sind die sog. Reformisten innerhalb des Regimes sehr für eine Teilnahme an der trügerischen Präsidentenwahl; ihr Kandidat ist Mohammad Khatami. Jene, die ihm nahe stehen, glauben, dass das Regime zu der Annahme seiner Kandidatur verurteilt sei. Und er werde die erste Runde gewinnen.

Es verlautet, Khatami habe Briefe an die Mächtigen geschrieben, in denen er seine Unschuld beteuere: „Ich habe mit diesen Angelegenheiten nichts zu tun; es ist nicht wahr.“ Doch Jannati sagte: „Die Intrige kann nicht wiedergewählt werden; sie sollten sich dieser Illusion nicht hingeben.“

Die Zeitung SOBH SADEGH (die Wochenzeitung der Revolutionären Garden) brachte am 17. Dezember die amtliche Erklärung des Mullahs Jannati, die sich auf die Kandidatur von Reformisten bezog. Dabei unterschied er drei Arten:

1 – Reformisten, die an der Wahl teilnehmen wollen und glauben, sie solle vollkommen frei sein, außerdem glauben, Mousavi und Karoubi könnten kandidieren, da ja die Wahl frei sein solle. Es liegt auf der Hand, dass sie intrigieren; ihnen sollte zu gegebener Zeit wegen Verrats der Prozeß gemacht werden.

2 – Reformisten, die zwar die Wahl nicht von bestimmten Bedingungen abhängig machen, jedoch in ihrer Geschichte gegen das Regime intrigiert haben. Auch wenn sie bereuen, könnten sie nicht als Kandidaten aufgestellt werden – etwa wie Khatami, der erklärt, wenn Mousavi sich selbst nominiere, werde er nicht kandidieren.

3 – Jene, die sich zwar reformistisch betätigt, doch nicht an dem Aufstand teilgenommen haben. Wenn sie ihm aber nicht energisch widerstanden haben, können auch sie nicht für die Wahl kandidieren. Auch diese Leute sind nicht qualifiziert dazu. So etwa einer, der sagt: Ich würde mich an der Nominierung nicht beteiligen, wenn Khatami kandidiert (damit ist Mohammad Reza Aref von der Abteilung Ahmadi Nejad gemeint).