Saturday, November 26, 2022
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Allawi fordert vom iranischem Regime ein Ende der Einmischungen in die irakische Politik

Allawi - MutlakNWRI – Der Anführer des politischen irakischen Blocks, der die Parlamentswahlen im Irak im März gewonnen hatte, verurteilte zum wiederholten Male die Einmischung des iranischen Regimes in die Bemühungen Bagdad’s, eine neue Regierung zu bilden.

Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Syrien, sprachen sowohl der frühere irakische Premierminister Ayad Allawi, als auch ein hochrangiger Vertreter des al-Irakiya Blocks eine gemeinsame Warnung gegen das iranische Regime aus und betonten, dass es sich aus der irakischen Politik heraus zu halten habe.

Al-Jazeera berichtet:“ Die zwei Anführer von al-Irakiya, Saleh Mutlak und Ayad Allawi, kritisierten die Einmischung des iranischen Regimes bei der Bildung einer Regierung im Irak.“

Der arabische Nachrichtensender ergänzte, dass die beiden Anführer nach einem Treffen mit dem syrischen Präsidenten Bashar Assad betont hatten, dass sie eine Regierung unter Anführung des amtierenden Premierminister Nuri al-Maliki ablehnen.

Seit dem 7. März sind alle Versuche gescheitert, eine neue Regierung im Irak zu bilden. Bei der Wahl erhielt al-Irakiya 91 der 325 Parlamentssitze und ist damit der stärkste Block. Dr. Allawi besteht darauf, dass sein Block die rechtliche Verpflichtung hat, als erster eine Regierung in Bagdad zu gründen.

Am Mittwoch beschrieb er die Rolle des iranischen Regimes im Irak als negativ und sagte, obwohl sein Block gegenüber Teheran nicht feindlich gesinnt ist, lehnt er jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes ab.

Ein weiterer arabischer Fernsehsender, al-Baghdadiya, berichtete, dass der frühere Premierminister jede vom Ausland vorgeschriebene Lösung ablehne und betonte, dass die Anstrengungen für die Gründung einer neuen Regierung von Bagdad und dem „Willen des irakischen Volkes“ auszugehen habe.

Er sagte, trotz der Versuche dies zu verhindern, wird seine Gruppe damit fortfahren, die nächste Regierung zu bilden und nannte es sein legitimes Recht, welches auf einem Volksmandat und den demokratischen Prinzipien beruht.

Allawi ergänzte:“ Wir werden niemandem erlauben, egal ob Freund oder Feind, sich in irakische Angelegenheiten einzumischen. Das ist der Standpunkt von al-Irakiya, auch in Hinblick auf das iranische Regime.

„Syrien steht mit dem Irak und dem irakischen Volk und möchte einen vereinten Irak sehen, der nicht durch eine spaltende Regierung regiert wird.“, ergänzte er.