Saturday, June 3, 2023
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Alle Gespräche mit dem iranischen Regime bezüglich einer Einflußnahme auf die Angelegenheiten von Camp Ashraf sind ungesetzlich und inakzeptabel

Der iranische Widerstand ruft den UN Generalsekretär Ban Ki-moon auf, ein Verbot für alle UN Agenturen und deren Mitarbeiter über Gespräche und Abkommen mit den faschistoiden Regime zu erlassen

NWRI – Nach seiner Rückkehr aus Teheran und nach den Treffen mit Sicherheitsvertretern des klerikalen Regimes (unter anderem mit Qasem Soleimani, dem Anführer der terroristischen Qods Einheiten), sagte Faleh Fayaz al-Ameri, der Sicherheitsberater von Maliki im staatlichen Fernsehen, dass es normal ist, „über die Frage der „terroristischen Organisation der Mojahedin“ mit der iranischen Seite zu sprechen“. Der Sicherheitsberater ergänzte:“ Herr Martin Kobler, der Sonderbeauftragte des UN Generalsekretärs für den Irak, hat detailliert mit der irakischen und iranischen Seite über die iranische Botschaft und andere Kanäle des Iran gesprochen, um über die Punkte aus dem Memorandum der Verständigung zwischen ihm und dem Irak zur Schließung von Ashraf zu reden und dessen Präsenz auf irakischem Boden zu diskutieren. Die Gespräche beinhalteten die iranische Rolle und was getan werden kann, um dieses Problem zu lösen.“

 

120.000 politische Hinrichtungen des inhumanen Mullahregime im Iran sind ein gewaltiges Verbrechen gegen die Menschlichkeit und ein Massenmord an politischen Gefangenen, die ununterbrochenen Komplotte und terroristischen Aktivitäten der klerikalen Herrscher zur Vernichtung der Opposition, vor allem in Ashraf, sind allgemein bekannt. Das Regime wurde bisher 58 Mal von der UN Vollversammlung und anderen UN Gremien für seine fortgesetzten fundamentalen Verletzungen der Menschenrechte verurteilt. 

Wie die Bewohner von Ashraf, verurteilt auch der iranische Widerstand jegliche Gespräche mit der religiösen Diktatur des Iran und seine Einmischung in die Frage der Volksmojahedin Iran und Camp Ashraf. Solch ein Einmischen ist illegal, illegitim, unmoralisch, inakzeptabel und ein klarer Verstoß gegen internationale Gesetze und Konventionen, vor allem gegen das Flüchtlingsrecht und die vierte Genfer Konvention. Es ist eine rote Linie, die auf keinem Fall überschritten werden darf, wenn dabei das Leben Tausender schutzloser Flüchtlinge und ihrer Familienmitglieder im Iran auf dem Spiel steht. Daher protestiert der iranische Widerstand auf das Schärfste und warnt die irakische Regierung und den Sonderbeauftragten des UN Generalsekretärs, dies zu unterlassen und ruft den UN Generalsekretär auf, ein Verbot für alle UN Gremien und seine Mitarbeiter zu erlassen, welches Gespräche mit dem faschistoiden iranischem Regime bezüglich der Fragen seiner Opposition, insbesondere der Bewohner von Ashraf und Liberty, untersagt.

Der frühere US General zum Schutz von Ashraf von 2003-2009 und zuständige Offiziere haben bestätigt, dass es in diesen Jahren keine Schwierigkeiten für Menschen in Ashraf gab, die in den Iran zurück gehen wollten. Statistiken, die in Berichten des internationalen Komitees des Roten Kreuzes zu finden sind zeigen, dass es keinen Fall gab, wo eine Rückkehr von Menschen in den Iran untersagt wurde. Daher schrieb der Sonderbeauftragte des UN Generalsekretärs für den Irak am 28. Dezember 2011 an die Bewohner von Ashraf:“ Diejenigen, die aus Camp Ashraf in den Iran zurück gehen wollen, sollten die aktuellen Wege nutzen.“ Es gibt keinen Grund, der rechtfertigt, dass iranische Regime in den Fall von Camp Ashraf mit einzubeziehen, außer die herrschenden Mullahs im Iran zu beschwichtigen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
25. April 2012