Tuesday, December 6, 2022
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Arabisch – islamisches Komitee zur Verteidigung von Ashraf gegründet

Notwendigkeit zur Eindämmung des islamischen Fundamentalismus des Mullahregimes

 On September 5, 2009, in a meeting near Paris attended by Arab and Islamic delegations comprised of lawmakers, legal, political and social personalities, and human rights activists from various Muslim countries, including Algeria, Jordan, Palestine and Egypt, the Arab-Islamic Committee in Defense of Ashraf was launched.

 Am Samstag nachmittag, dem 5. September 2009, trafen sich islamische und arabische Delegationen von Politikern und Persönlichkeiten aus dem juristischen, dem politischen und dem gesellschaftlichen Bereich, sowie Menschenrechtsaktivisten aus verschiedenen muslimischen Ländern in der Nähe von Paris. Teilnehmer aus Algerien, Jordanien, Palästina und Ägypten gründeten dabei das Komitee zur Verteidigung von Ashraf. Islamische Persönlichkeiten aus Frankreich nahmen ebenfalls am Treffen teil.

Sid Ahmad Ghozali, der frühere algerische Premierminister, eröffnete das Treffen, das im Hauptquartier des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI) in Auvers sur-Oise (Vorort von Paris) am 15. Tag des heiligen Monats Ramadan abgehalten wurde.

In einer Erklärung rief das „Arabisch – islamische Komitee zur Verteidigung von Ashraf“ Persönlichkeiten, Kleriker, Gelehrte und Menschenrechtsverteidiger, vor allem im Nahen Osten auf, die Angriffe von irakischen Streitkräften Ende Juli auf Camp Ashraf, welche 11 Bewohner von Ashraf töteten und 500 Bewohner verletzten, als „Verbrechen, welches ein Verrat an der arabischen Welt, ihrer Gastfreundschaft und ihren Werten ist,“ zu verurteilen.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, sagte in ihrer Rede: „Obwohl Ashraf 70 km von der iranischen Grenze entfernt ist, scheint es die größte Bedrohung für die Anführer des iranischen Regimes zu sein. Für die Mullahs hat die Unterdrückung der Mojahedin oberste Priorität in den Verhandlungen mit anderen Ländern, weil sie Ashraf als Drahtzieher der aktuellen Aufstände in Teheran sehen. Der Grund, warum der oberste Führer des Regime Ashraf angreifen lässt ist, dass es den Kampf der Frauen und Jugendlichen und derjenigen, die im Iran Freiheit wollen, inspiriert.“

Sie ergänzte: „Heute ist der 40. Tag des Hungerstreiks der 36 Bewohner von Ashraf, die entführt wurden. Diese Geiseln und ihre Unterstützer sind seit dieser Zeit auch in verschiedenen Ländern mit ihnen im Hungerstreik. Ihre fortgeführte Inhaftierung, besonders nachdem ein Gericht ihre Freilassung anordnete, widerspricht allen menschlichen, islamischen und rechtlichen Prinzipien.“ Sie fuhr fort: „ Es gibt 1000 weibliche Mojahedin, die in Ashraf leben. Die Präsenz der Angreifer in Ashraf, welche mehrfach Frauen in abwertender und beschämender Weise bedroht haben, versetzen diese Frauen in große Gefahr.“ Sie rief daher alle Muslime auf, ihren Schutz zu stärken.

Die Sprecher Scheich Taysir al-Tamimi (palästinensischer Justizvorsitzender), Scheich Hamdi al-Za’ir (palästinensischer Richter), jordanische Abgeordnete, Frau Nariman al-Russan, Herr Mohammad al-Haj, Dr. Ali al-Zala’in und Dr. Salah Abdullah (Anführer der progressiven Nasserite Partei von Ägypten) beschrieben den Angriff auf Ashraf als Aggression gegen schutzlose Muslime und verurteilten ihn scharf. Sie erklärten ihre Unterstützung und die der Mehrheit der arabischen Welt für die Bewohner von Ashraf und ihre Beharrlichkeit. Sie wiederholten auch die Notwendigkeit der Eindämmung des islamischen Fundamentalismus der Mullahs.

Frau Anissa Boumedine (Schriftstellerin und Islamexpertin), Scheich Dhaw Meskin (muslimische Persönlichkeit in Frankreich),  Herr  Ghalib Ben Sheikh (Islamexperte in Frankreich), Scheich Khali Meroun und Herr Toufig Sebati von Büro des Rates der Muslime in Frankreich waren weitere Redner bei dem Treffen.

Das arabisch – islamische Komitee zur Verteidigung von Ashraf sagte in seiner Erklärung:“ Für das iranische Regime ist im Zuge der landesweiten Aufstände eine Vernichtung von Ashraf sehr wichtig. Die Aufstände haben die Grundfesten des klerikalen Regimes erschüttert, haben zu Rissen in der Führungsebene geführt und viele Kleriker haben sich von ihm abgewandt. Die abscheulichen Verbrechen gegen Gefangene, der sexuelle Mißbrauch von Jungen und Mädchen in den Gefängnissen, welcher von Mitarbeitern des Regimes begangen wird, zeigt eine unmenschliche und anti – islamische Natur des Regimes.“

Es ergänzte: „Die Ermordung der Bewohner von Ashraf war ein Versuch der Mullahs, aus der Krise heraus zu kommen und hat nichts mit den Menschen im Irak zu tun.“

Es gibt Bekenntnisse von Millionen Irakern und von vielen irakischen Patrioten und demokratischen Anführern, dass „die Anwesenheit der PMOI im Irak eine großartiges politischen und historisches Bollwerk gegen die Strategie des iranischen Regimes mit seinen Hegemoniebestrebungen ist.“

Das Komitee rief alle Menschen im Irak auf „ihre Stimmen gegen dieses Verbrechen zu erheben, die irakische und arabische Würde zu wahren und ihre Ehrerbietung und die Unterstützung für die Gäste in Ashraf zu zeigen.“

Die Gründer des Komitees riefen zur „sofortigen Freilassung der 36 entführten Bewohner von Ashraf, den Rückzug der irakischen Einheiten aus Ashraf und die Stationierung einer internationalen (Beobachter) Truppe in Ashraf, Garantien der US Streitkräfte zum Schutz von Ashraf und zur Verhinderung einer gewaltsamen Umsetzung der Ashrafbewohner im Irak oder ihrer Ausweisung,“ auf.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
5. September 2009