Thursday, December 1, 2022
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Arbeiterdemonstrationen in der Hauptstadt und anderen Städten

Iran: Two labor activists sentenced to serve time by the mullahs' judiciary NWRI – Am Dienstagmorgen versammelten sich Zehntausende sozial benachteiligte Arbeiter zu Protesten für die Erfüllung ihrer Lohnforderungen und gegen die Arbeitsplatzvernichtenden Gesetze des Mullahregimes. In Teheran trafen sich die demonstrierenden Arbeiter vor dem Iranischen Gewerkschaftshaus in der Abu-Raihan Straße. In Shiraz, Semnan, Sari, Arak, Saveh, Kashan, Qazvin, Qom und Yazd kam es zu ähnlichen Demonstrationen.

In der Hauptstadt protestierten Zehntausende Arbeiter seit den frühen Morgenstunden vor dem Gewerkschaftshaus in der Abu-Raihan Straße. Viele Arbeiter waren aus den benachbarten Städten Islamshahr, Qom und Karaj in mehr als hundert Bussen angereist, um an den Demonstrationen in Teheran teilzunehmen. Die Staatlichen Sicherheitskräfte und andere Sicherheitsbeamte griffen auf die streikenden Arbeiter über und luden sie in Busse, um sie zum Grabmal Khomeinis zu bringen. Dort hatten sie Gewerkschaftern zu zuhören. Die Arbeiter setzten jedoch ihre Proteste fort und riefen in Sprechchören: Arbeitspaltzsicherheit ist unser unveräußerliches Recht", "Jahromi [Arbeitsminister] schäm Dich und verlass das Amt", "Der inkompetente [Arbeitsminister] sollte zurücktreten", "Tod Jahromi" und "Wir lassen uns nicht demütigen".  

Zeitgleich demonstrierten die Menschen in anderen Städten wie Shiraz, Arak, Mashhad und Yazd. Die Arbeiter skandierten: "Der inkompetente [Arbeits-]Minister sollte gehangen werden", "Tod Jahromi", "Jahromi muss zurücktreten" und "Die Arbeiter sterben lieber, als dass sie sich demütigen lassen".

Maryam Rajavi, die vom Iranischen Widerstand gewählte Präsidentin, grüßte die protestierenden Arbeiter und rief das iranische Volk, vor allem die Jugend auf, die sozial benachteiligten Arbeiter zu unterstützen.

Sie fügte hinzu, dass die Unruhen bei den Arbeitern, Studenten, Frauen und anderen Schichten der iranischen Gesellschaft Zeichen für die Stagnation des Regimes seien.

Rajavi wiederholte, dass Handel und Beziehungen zu dem mittelalterlichen Regime im Iran weder legitim noch gerechtfertigt seien. Sie rief alle internationalen Menschenrechtsorganisationen, so wie auch Gewerkschaften auf, das Regime wegen seiner Arbeitsplatzvernichtenden Maßnahmen zu verurteilen und die iranischen Arbeiter bei ihren Bemühungen um die Wiedererlangung ihrer Grundrechte zu unterstützen. 
 
Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
20. November 2007