Thursday, February 2, 2023
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Armeebataillon und irakische Polizei bereiten Angriff auf Ashraf vor

Militärische Besetzung von Camp Ashraf  – Nr. 157

Nach dem Besuch des iranischen Außenministers Salehi in den Irak
NWRI Gegen 22 Uhr in der letzten Nacht, drang eine Kolonne von irakischen Militärfahrzeugen, zu denen mindestens 30 Militärfahrzeuge und 10 Polizeiwagen gehörten, von Haupttor (Löwentor) aus nach Ashraf ein und machten eine Menge Krach und blendeten ihre Scheinwerfer auf. Damit begann ein Manöver  und Militärübung rund um das Camp.

Der Kommandeur des unterdrückenden Bataillons und sein Stellvertreter waren ebenfalls in dieser Kolonne dabei (Fotos und Video im Anhang). Zeitgleich verstärkten die Agenten des iranischen Geheimdienstes, die seit 21 Monaten die Bewohner mit 300 Lautsprechern psychologisch foltern, ihre Drohungen, schrien und beleidigten sie. Das Ziel dieses Manöver war zum einen die Vorbereitung eines Angriffes auf Ashraf, zum anderen ging die psychologische Kriegsführung weiter, um die Bewohner einzuschüchtern.

Diese Aktionen erfolgten nach dem gestrigen Besuch von Salehi, dem Außenminister des iranischen Regimes in Bagdad, bei dem die Anweisungen von Khamenei an die Marionettenregierung in Bagdad überbracht wurden. Sie sollen den internationalen Forderungen nach dem Ende des Ultimatums zur Räumung des Camps (31.12.2011) entgegen wirken. Der irakische Außenminister Hoshyar Zebari sagte in einem widerwärtigen Versuch der Beschwichtigung auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Salehi, dass die irakische Regierung an der Räumung des Camps am Ende des Jahres festhalten wird.

So gingen in der letzten Nacht der Polizeichef und der Operationskommandeur von Provinz Diyala nach Ashraf, um die Übung zu beaufsichtigen und die notwendigen Vorbereitungen für eine Show am 1. November zu treffen. Wie es der NWRI bereits in Erklärung 156 darlegte, wollen die Botschaft der Mullahs in Bagdad und das Komitee zur Unterdrückung von Ashraf im Büro des irakischen Regierungschefs eine Reihe von Söldnern nach Ashraf bringen, damit diese einen Sitzstreik vor Ashraf machen mit dem Ziel den Eindruck zu erwecken, als ob die einheimische Bevölkerung die Schließung von Ashraf wollen.
 
Der iranische Widerstand warnt davor, dass das klerikale iranische Regime und die irakische Regierung ein Blutbad in Ashraf vorbereiten und ruft die USA, die EU, die UN und andere internationale Gruppen auf, ein neues Blutbad in Ashraf zu verhindern. Er ruft zu der Umsetzung einer Direktive des UN Generalsekretärs auf, der am 7. Juli in einem Bericht an die UN Sicherheitsrat betonte: „Ich rufe alle Beteiligten auf, ihre Bemühungen zu verstärken und alles Mögliche zu tun, was für die irakische Regierung und die Bewohner des Camps akzeptabel ist.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
1. November 2011