Saturday, December 3, 2022
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Aufruf des iranischen Widerstands zur Rettung von Hojjat Zamani im Iran

NWRI – Im Angesicht von nationalen und internationalen Krisen nehmen die Erpressungen und Folterungen standhafter politischer Gefangener, darunter auch gefangene Mojahedin, durch das klerikale Regime enorm zu.

Nach Berichten aus dem Iran sind mehrere politische Gefangene, die Mojahedin sind – unter ihnen Hojjat Zamani – in den letzten vergangenen Wochen verschwunden. Bisher gibt es keine glaubwürdigen Informationen über ihren Aufenthaltsort.

Mehrere gefangene Mojahedin sind von Teheran in Gefängnisse in anderen Provinzen verlegt worden. Sie sollen unter Folter und im Fernsehen zum Bereuen gezwungen werden und die iranische Organisation der Volksmojahedin (PMOI) verunglimpfen.

Die Handlanger des Regimes im Gohardasht-Gefängnis in Karaj (eine Stadt westlich von Teheran) und der Vorsteher des Gefängnisses, Haj Kazem, haben vor den Gefangenen wegen der verdächtigen Verlegungen in den letzten Tagen geprahlt und gesagt, dass Hojjat Zamani erhängt worden sei. Sie haben auch gedroht, ebenso andere Gefangene zu erhängen.

Als die Familie Zamani am 12. Februar ergebnislos Erkundigungen von den Beamten des Gefängnisses einholten, wurde ihnen gesagt, sie zum Teheraner Büro des Staatsanwalts zu gehen.  Die Agenten des Regimes haben am Sonntag, dem 5. Februar, Herrn Zamani gezwungen, für Milde zu plädieren, aber er soll angeblich abgelehnt haben.

Zamani (31), ein Mitglied der PMOI, wurde 2001 eingesperrt. Das Regime hat Zamani in den vergangenen fünf Jahren unter Druck gesetzt und gefoltert, um seine Moral zu brechen. Mehrmals wurde er in das Bezirksgefängnis für Kriminelle verlegt. Zamani ist 2004 und 2005 mehrmals in den Hungerstreik getreten und hat um eine Überprüfung der Bedingungen in den berüchtigten Gefängnissen des Regimes und Untersuchung der zahlreichen Menschenrechtsverletzungen im Iran.

Der iranische Widerstand ruft den UN-Sicherheitsrat, den UN-Generalsekretär, den Hohem Kommissar für Menschenrechte der UN und alle internationalen Menschenrechtsorganisationen auf, sich nach den Umständen für die Verhaftung von und sein Schicksal nach fünf Jahren Kerkerhaft zu erkundigen.

Es bittet inständig weltweit alle Menschenrechtler, das iranische Regime zu verurteilen, und sich für das Leben politischer Gefangener im Iran einzusetzen, die im Todestrakt sind.

Der Sicherheitsrat muss die Berichte des klerikalen Regimes von den zahlreichen, groben Menschenrechtsverletzungen, die 120.000 politischen Hinrichtungen und die terroristischen Verbrechen im Ausland überprüfen. Die Führer der religiösen Terrordiktatur im Iran müssen vor einem internationalen Tribunal für ihre Verbrechen gegen das iranische Volk zur Verantwortung gezogen werden.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
14. Februar 2006