Sunday, January 29, 2023
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Aufruf zur Rettung von sechs zum Tode verurteilten politischen Gefangenen

– Sie sollen im September wegen ihrer Unterstützung der Mojahedin hingerichtet werden

Fünf politische Gefangene aus Ahwaz sollen ebenfalls wegen der fabrizierten Anklage des Moharebeh (im Krieg mit Gott befindend) hingerichtet werden

Das Leben des politischen Gefangenen Ghoam Reza Khosravi Savadjany (47), der für finanzielle Hilfen der Mojahedin und die von den Mullahs fabrizierte Anklage des Moharebeh (im Krieg mit Gott befindend) zum Tode verurteilt wurde, ist in Gefahr.

Die Henker des berüchtigten Evin Gefängnisses haben ihm mitgeteilt, dass sein Todesurteil am 10. September vollstreckt wird. Khosravi wurde in den 80er Jahren im Alter von 16 Jahren bereits zu fünf Jahren Haft im mittelalterlichen Gefängnis von Kazerun verurteilt, weil der die Mojahedin unterstützt hatte. 2007 wurde er in Rafsanjan erneut verhaftet und ohne Prozeß zu sechs Jahren Haft verurteilt. 2010 brachten ihn die Henker in das Evin Gefängnis und stellten ihn erneut für seine Hilfen an die Mojahedin unter Anklage und obwohl seine alte Haftstrafe noch zwei Jahre lief, verurteilte man ihn zum Tode. Khosravi verbrachte während seiner gesamten Haftzeit 40 Monate in Einzelhaft und sitzt nun im Zellentrakt derjenigen, die zum Tode verurteilt sind.

Inzwischen wurden die politischen Gefangenen Mohammad Ali Amvari (Ingenieur), Hadi Rashedi (Ingenieur), Hashem Shabani (Lehrer) und Student für politische Wissenschaften und die beiden Brüder Jaber und Mokhtar Alboshokeh in Ahvaz ebenfalls unter der Anklage des Moharebeh zum Tode verurteilt. Die Todesurteile wurden ihnen am 8. Juli mitgeteilt.

Das Mullahregime ließ zudem am 18. Juni in einem weiteren inhumanen Akt vier weitere arabisch sprechende politische Gefangene in Ahvaz hinrichten. Unter ihnen waren die drei Brüder Abdul-Rahman, Abbas und Jamshid Heidari, sowie der Gefangene Ali Sharifi. Diese Gefangenen wurden bei den Protesten vom April 2011 in Ahvaz verhaftet und sind alle unter 30 Jahren alt.

Das Mullahregime führt die Hinrichtungen von politischen Gefangenen durch, weil sie einen erneuten Ausbruch massiver Unruhen verhindern wollen. Steigende Preise, Armut, Arbeitslosigkeit, Korruption und Veruntreuung unter den Regimeanführern und seine Agenten versetzt das Volk in Wut und zudem ist das ungewisse Ende des syrischen Diktators, dem engsten Verbündeten der Mullahs, ein weiterer Punkt, der die verhaßten Diktatoren des Landes in Angst vor einem Sturz versetzt.

Der iranische Widerstand ruft alle internationalen Gremien und Menschenrechtsorganisationen, insbesondere den UN Sonderberichterstatter der Menschenrechtssituation im Iran und die Berichterstatter für willkürliche Verhaftungen und Hinrichtungen auf, dringende und bindende Maßnahmen zu verabschieden, um die sechs politischen Gefangenen vor ihrer Hinrichtung zu retten.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
26. Juli 2012