Sunday, November 27, 2022
StartNachrichtenAtomprogrammAustralisches Parlamentsmitglied und Experte geißelt den Austausch von geheimdienstlichen Informationen mit dem...

Australisches Parlamentsmitglied und Experte geißelt den Austausch von geheimdienstlichen Informationen mit dem iranischen Regime

Montag, den 20. April 2015 um 18:58 Uhr

Ein Mitglied des australischen Parlaments hat die Bundesregierung des Landes dafür gegeißelt, dass sie ein Abkommen mit dem iranischen Regime über den Austausch von geheimdienstlichen Informationen geschlossen hat.

Er bezeichnete das als ‚Tanz mit dem Teufel‘.

Das unabhängige Parlamentsmitglied Andrew Wilkie, der selbst ein früherer Analyst von Geheimdiensten ist, meinte, der Iran sei die letzte Nation, mit der Australien sensitive Informationen tauschen sollte.

„Die Ankündigung der Außenministerin, dass Australien ein Sicherheitsarrangement mit dem Regime in Teheran eingegangen sei, sollte wahrhaftig jedem Australier kalte Schauer über den Rücken jagen“, äußerte er gegenüber Reportern in Canberra.

Die Außenministerin Julie Bishop hat bekanntgegeben, dass das iranische Regime seine Zustimmung dazu gegeben habe, Informationen über australische Bürger, die im Irak kämpfen, herauszugeben als Teil der Bemühungen, den Milizen des Islamischen Staats entgegenzutreten.

Andrew Wilkie charakterisierte den nachrichtendienstlichen Austausch dadurch, dass er davor warnte, dass Australien riskiere, als Pfand benutzt zu werden, und dass man den Informationen nicht trauen könne.

„Wenn man damit anfängt, an einem Ort wie Teheran mit dem Teufel zu tanzen, dann laufen wir das Risiko, so schlecht zu werden wie die, mit denen wir tanzen“, erklärte Herr Wilkie.