Wednesday, November 30, 2022
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Bagdad soll den Status von Ashraf-Bewohnern nach der Genfer Konvention anerkennen

Ashraf LogoNWRI – In Folge einer Welle von internationalen Verurteilungen der Gefahren, die vom iranischen Regime und seinen irakischen Proxies für das leben und die Sicherheit der Ashrafbewoner ausgehen, gab die Diyala Provinz bekannt, dass sie nicht vorhabe, das Camp anzugreifen.
Camp Ashraf ist die Heimstatt von 3.400 Mitgliedern der wichtigsten Oppositionsgruppe, den iranischen Volksmojahedin (PMOI/MEK). Es liegt in der Provinz Diyala im Irak, im Norden Bagdads.

Am Freitag berichtete AKA News: „Der Polizeikommandeur der Diyala Provinz, 66 km nördlich von Bagdad gelegen, dementierte Versuche von Teilen der irakischen Sicherheitskräfte, das Camp zu stürmen.
Der Polizeichef sagte: „Camp Ashraf wird vom irakischen Militär kontrolliert, das aus Bagdad kommt und unter Befehl der Bundesregierung steht. … Der Polizeikommandeur der Provinz Diyala ist verantwortlich für die Schutz der Eingänge zum Camp.“
Die Nachrichtenagentur zitierte den Polizeichef ebenfalls: „Es gibt keine Versuche, Camp Ashraf militärisch anzugreifen.“

AKA News fügte hinzu: „3.500 stehen unter der strengen Kontrolle des irakischen Militärs, nachdem die US Streitkräfte den Schutz Anfang 2009 übertragen hatten. Die irakische Regierung gab den Termin für die Abreise der Bewohner aus dem Irak bekannt, aber die Entscheidung wurde aufgrund der Sensitivität des Falles nicht umgesetzt.“

Ein Sprecher der PMOI sagte: In Sicht auf die zunehmenden Angriffe des iranischen Regimes und seiner Proxies im Irak und um sich gegen die ständigen Bedrohungen zu wehren, wird die Sicherheit Ashrafs nur gewährleistet werden können, wenn die irakische Regierung den rechtlichen Status der Bewohner als durch die Vierte Genfer Konvention geschützte Personen anerkennt.“

Die Regierung sollte ebenfalls die seit mehr als einem Jahr andauernde menschenunwürdige Belagerung aufheben, die von Tag zu Tag restriktiver wird“, fügte der Sprecher der PMOI hinzu. Bagdad sollte dien iranischen Geheimdienst und die terroristische Quds-Armee ausweisen, die sich vor dem Haupteingagn zu Ashraf aufhalten und Unterstützung vom irakischen Militär sowie vom Premierminister erhalten.

Der PMOI Sprecher fügte hinzu: „Auch in der Vergangenheit haben die irakischen Regierungsvertreter jeden Plan für Angriffe dementiert. Aber in der Praxis wurden wir Zeugen von beschämenden Handlungen, die diese Aussage Lügen strafen. Deshalb müssen wir betonen, dass die USA und die Verantwortlichen der UN für den Schutz von Ashraf verantwortlich sind. Der Einfluss des klerikalen Regimes auf die irakischen Sicherheitsorgane und die schamlose Ausnutzung der irakischen Gerichtsbarkeit ist eine Tatsache, die nicht geleugnet werden kann und von den patriotischen Kräften des Landes kritisiert wurde.“