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Besteuerung und Steuerhinterziehung entwickeln sich zu einem Kampf zwischen Staat und iranischem Volk


Das illegitime Regime der Mullahs, das sich nun im 45. Jahr seiner unterdrückerischen und korrupten Regierung befindet, weitet seinen Einfluss auf alle Aspekte des iranischen Lebens aus. Folglich wird jeder Akt des Widerstands gegen diese despotische Herrschaft als Akt des Widerstands des iranischen Volkes angesehen und ein solches Schlachtfeld ist die Steuerhinterziehung.

Laut einem Bericht des Forschungszentrums des iranischen Parlaments „belaufen sich im Haushaltsentwurf für das iranische Kalenderjahr 1403 (März 2024 bis März 2025) die Steuereinnahmen (ohne Zölle) auf 1.122 Billionen Toman, was einem Anstieg von 49,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der größte Teil der Steuereinnahmen entfällt auf die Mehrwertsteuer (42 Prozent der gesamten Steuereinnahmen) und die Körperschaftsteuer (40 Prozent der gesamten Steuereinnahmen).“
Nach den neuesten Marktkursen liegt der Wechselkurs bei etwa 55.500 iranischen Tomans für einen US-Dollar.

Die staatliche Website Iran Jib schrieb am 26. Dezember 2023: „Experten zufolge versucht die Regierung, den Rückgang der Ölverkäufe durch drastische, plötzliche und unlogische Erhöhungen der Steuereinnahmen auszugleichen. Angesichts der wirtschaftlichen Lage des Landes werden diese Steuererhöhungen jedoch die wirtschaftliche Rezession weiter verschärfen.“

Die Quelle fügte hinzu: „Statistiken zeigen auch, dass die Steuereinnahmen im Jahr 1401 im Vergleich zum Vorjahr um 55 Prozent gestiegen sind und im nächsten Haushalt voraussichtlich um etwa 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigen werden.“ Andererseits stellen Steuern einen erheblichen Teil der Haushaltsmittel dar und laut offizieller Statistik wurden in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres 94 Prozent der Steuereinnahmen realisiert.“

https://x.com/iran_policy/status/1714404670519611472?s=20
Im Juli 2023 ging Hashemollah Falahatpisheh, ein ehemaliges Mitglied des Parlaments des Regimes, scharf gegen die Raisi-Regierung vor und twitterte: „Diese Regierung und dieses Parlament haben dem Leben der Menschen mehr als 20 neue Steuern und Abgaben auferlegt. Grundsteuer, Miete, Kfz-Steuer, Kartenlesegeräte, Rechnungen, Geldtransfers, erhöhte Gebühren und verschiedene Gebühren für staatliche Dienstleistungen und natürlich die Umgehung der Zensur.“

Die Iraner bemühen sich jedoch auf jede erdenkliche Weise, keine Steuern an eine Regierung zu zahlen, deren gesamte Behörden bis ins Mark korrupt sind. Daher ist Steuerhinterziehung im Iran zu einer Form des Widerstands gegen den Staat geworden, und viele Menschen finden Wege, ihre lebenswichtigen Einkäufe zu tätigen und gleichzeitig Steuerprüfungen zu umgehen.

Laut der staatlichen Zeitung „Arman“ besteht eine Methode, mit der Einzelpersonen und Geschäftsinhaber das Steuersystem umgehen, darin, Transaktionen von Karte zu Karte durchzuführen, anstatt Geldautomaten zu benutzen.
Dennoch verstärkt das Regime die Überwachung der Bankkonten einzelner Personen mit dem Ziel, die Bevölkerung stärker in den Griff zu bekommen. Mit dieser Methode verfolgen sie die Steuererhebung und verhängen Strafen gegen Ladenbesitzer.

https://x.com/iran_policy/status/1692630211895189520?s=20

Die staatliche Bahar News schrieb am 31. Januar: „Die Organisation für Steuerangelegenheiten hat kürzlich als Reaktion auf die Anfragen bestimmter Händler nach Karte-zu-Karte Transaktionen von Kunden erklärt, dass aufgrund von Gesetzen und Vorschriften alle Einzahlungen auf Geschäftsbankkonten über … erfolgen. Bei der Steuerberechnung werden verschiedene Kanäle berücksichtigt, darunter elektronische Zahlungsgateways, Kartenlesegeräte, Karte-zu-Karte, Satna, Paya usw.“
Im Gegenteil entscheiden sich zahlreiche Privatpersonen und Gewerbetreibende für Bargeldtransaktionen, um die Eingriffe der Steuerbehörden in ihre Finanzen und Geschäfte zu verringern. Diese Methode stellt für die Regierungen eine Herausforderung bei der Regulierung dar. Daher sind staatliche Stellen bestrebt, den Bargeldumlauf in der Öffentlichkeit einzuschränken und stattdessen die Verwendung von Karten und Kartenlesegeräten zu fördern.

Viele Banken verzichten aus verschiedenen Gründen darauf, ihren Kunden größere Bargeldbeträge anzubieten und verweisen sie stattdessen auf Geldautomaten. Allerdings kommt es häufig vor, dass die Geldautomaten leer sind oder die Abhebungslimits aufgrund strenger Zahlungsobergrenzen nicht ausreichen, um ihren Bedarf zu decken. Seit 2008 beträgt das maximale Abhebungslimit an Geldautomaten 200.000 Toman (ca. 3,6 US-Dollar).
Somit bleibt es ein bestehender Kampf zwischen Steuerhinterziehungstaktiken der Bevölkerung und der Händler und der korrupten und räuberischen geistlichen Diktatur bis in die kleinsten Details des täglichen Lebens und dabei werden verschiedene innovative Methoden genutzt.