StartNachrichtenAtomprogrammBeweise über Hinrichtungen bringen Tadano zum Handelsstop mit dem Iran

Beweise über Hinrichtungen bringen Tadano zum Handelsstop mit dem Iran

Bauwoche Online – Stephen White – Der japanische Hersteller Tadano hat seine Handelsbeziehungen mit dem Iran gestoppt, weil seine Kräne bei öffentlichen Hinrichtungen benutzt wurden.

Die Firma machte laut eines Berichtes vom Mai, der von der Gruppe UANI (Vereinigung gegen einen atomaren Iran) veröffentlicht wurde und in der Tadano und Frukawa UNIC für den Verkauf von mobilen Kränen in den Iran verurteilt wurden, die Entscheidung zum Exportstopp in den Iran. Der Bericht enthielt Beweise, dass die Kräne im Iran bei öffentlichen Hinrichtungen eingesetzt wurden.
 
UANI führt zur Zeit die Kran-Kampagne durch, eine Kampagne, welche lokale Firmen dazu bringen will, keine Produkte in den Iran zu exportieren, welche für das iranische Atomprogramm und Menschenrechtsverletzungen verwendet werden könnten. Durch die Verbreitung der Bilder von Kränen, an denen öffentliche Hinrichtungen vollzogen werden, wurde eine kontroverse Diskussion angeregt, in denen es im März zwar falsche Anschuldigungen gegen die Firma Terex gab, die aber auf den Schlagzeilen in den USA zu sehen waren und etliche Firmen dazu brachte, ihre Firmenpolitik gegenüber dem Iran neu zu überdenken.

Mark Wallace, der Präsident von UANI, begrüßte die Entscheidung von Tadano. Er sagte, dass die Vertreter von Tadano UANI informiert haben, dass sie alle geschäftlichen Beziehungen zum Iran beenden, zu denen auch die Beziehungen zu ihrem Vertriebspartner IER Iran und der iranischen Firma Part Loader Co. gehören.

„Tadano ist eine verantwortungsvolle Firma und ihre Entscheidung ist ein weiteres Beispiel dafür, dass internationale Firmen die richtige Entscheidung im Rahmen der UANI Kran-Kampagne treffen“, sagte er. „UANI hofft, dass weitere Kranhersteller ihre Geschäftsbeziehungen im dem Iran beenden und damit auf die barbarischen Hinrichtungen des Iran aufmerksam machen.“