Sunday, December 4, 2022
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Bischöfe im Vereinigten Königreich kommen mit Maryam Rajavi zusammen und erklären ihre Solidarität mit den Bewohnern von Camp Liberty

NCRI – Heute, am Mittwoch, den 20. Januar 2016, kamen zwei angesehene Bischöfe christlicher Kirchen in Großbritannien, der Right Reverend John Pritchard, der ehemalige Bischof von Oxford, und der Right Reverend Adrian Newman, Bischof von Stepney, mit Frau Maryam Rajavi,

der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NCRI) zusammen. Das Treffen fand in ihrer Residenz in Auvers-sur-Oise, nördlich von Paris, statt. Es wurden die Ereignisse und Entwicklungen im Iran und der Region sowie die Haltung erörtert, die die britische und amerikanische Regierung sowie die Europäische Union dazu einnehmen sollten. Während der Zusammenkunft wurden die britischen Geistlichen von Freunden des iranischen Widerstands herzlich begrüßt.

Während der Sitzung legte die Gesandtschaft der Bischöfe Frau Rajavi eine Erklärung des Erzbischofs von Wales, Dr. Barry Morgan, vor, die von 51 englischen Kirchenführern unterzeichnet war und befürwortet wird. 

Die Erklärung verurteilt den Raketenangriff, der am 29. Oktober 2015 Camp Liberty getroffen hat. Sie betont, daß die Vereinten Nationen, die Vereinigten Staaten und Europa ihren internationalen Verpflichtungen nachkommen und besondere Maßnahmen ergreifen müssen, um den Bewohnern den nötigen Schutz und Sicherheit zukommen zu lassen. 

Die Gesandtschaft der Bischöfe wies darauf hin, daß seit Übernahme des Präsidentenamtes durch Hassan Rouhani vor zwei Jahren die Menschenrechtslage sich im Iran verschlechtert hat und die Zahl der Hinrichtungen, darunter der öffentlichen und der Hinrichtung von Jugendlichen, gestiegen ist. Sie forderten, die Menschenrechtslage im Iran, insbesondere die Unterdrückung religiöser Minderheiten, darunter der Christen, solle während Rouhanis bevorstehendem Besuch in Europa den Kern der Gespräche bilden.

Sie forderten die Regierungen des Vereinigten Königreichs und anderer Staaten der Europäischen Union auf, die Verbesserung der internationalen Beziehungen zum Iran an die in der jüngsten Resolution der Vereinten Nationen zu den Menschenrechten im Iran ausgesprochenen Forderungen zu binden, nämlich das Aufhören von Hinrichtungen, die gegen die internationalen Verpflichtungen verstoßen, die Freilassung politischer Gefangener und solcher, die sich aus Gewissensgründen in Haft befinden, sowie die Beendigung der Folter und der willkürlichen Verhaftungen.

In der Erklärung der 52 britischen Kirchenführer heißt es: „Wir fordern eine unabhängige Untersuchung des Raketenangriffs vom 29. Oktober und die Verfolgung der Verantwortlichen. Wir fordern ferner die unverzügliche Anerkennung Camp Libertys als eines Flüchtlingslagers unter Aufsicht des UNHCR sowie die Anerkennung der Bewohner als Flüchtlinge und geschützte Personen im Sinne der Vierten Genfer Konvention und die Aufhebung aller über das Lager verhängten Beschränkungen.“

„Wir hoffen, daß die britische Regierung intervenieren und Druck auf die Regierung des Irak ausüben wird – den irakischen Premierminister Dr. Heidar Al-Abadi -, außerdem auf die Vereinten Nationen und die Vereinigten Staaten, damit sie im Einklang mit früheren Zusicherungen diesen Angriffen auf die iranischen Flüchtlinge in Camp Liberty sofort ein Ende machen. Wir unterstützen die Meinung jener britischen Abgeordneten, die sagen: „Ein Versäumnis in dieser Sache würde das iranische Regime ermutigen, noch verheerendere Angriffe auf diese Flüchtlinge zu planen, um die wichtigste, am besten organisierte iranische Opposition gegen die theokratische Herrschaft zu vernichten.“

Die Gesandtschaft der Bischöfe befürwortete den 10-Punkte-Plan von Frau Rajavi für die Zukunft des Iran, der einen freien, demokratischen Iran vorsieht – auf der Grundlage einer Trennung von Religion und Staat, der Herrschaft des Rechts, der Gleichberechtigung der Geschlechter, der Abschaffung der Todesstrafe, der Abschaffung der Diskriminierung aus religiösen Gründen und der friedlichen Koexistenz mit den Nachbarn. 

Frau Maryam Rajavi dankte den britischen Kirchenführern aufrichtig für ihre wertvollen Bemühungen, die Gesundheit, die Sicherheit und das Wohlergehen der Bewohner von Liberty zu fördern, und erklärte: „Muslime und Christen sollten sich auf ihre gemeinsamen Werte verlassen und jenen widerstehen, die ihre Religionen in die Irre führen.“

Entschieden verurteilte sie die Unterdrückung der Christen im Nahen Osten, besonders im Iran, wo sie von den Mullahs und den kriminellen Milizen, die mit dem Regime bzw. mit den Terroristen von DAESH (ISIS) verbunden sind, ausgeübt wird, und sprach ihre Hoffnung auf „das Ende der Heimatlosigkeit und Vertreibung von Christen im Nahen Osten und die Befreiung der iranischen Christen von der Unterdrückung seitens der herrschenden Mullahs sowie Freiheit für das gesamte iranische Volk von der religiösen Diktatur“ aus.

Frau Rajavi sagte: „Vor zwei Jahren wurde Rouhani Präsident der religiösen Diktatur und behauptete, gemäßigt zu sein. Das diente nur zur Tarnung der Diktatur. Die Bilanz mit 2000 Exekutionen zeigt Rouhanis wahres Gesicht. Allein in den ersten beiden Wochen des Januar wurden 53 Personen hingerichtet. Während der Amtszeit Rouhanis haben die Hinrichtungen, Verhaftungen, Arbeitslosigkeit und Armut zugenommen.“

Sie wiederholte, der Kampf des iranischen Widerstands gegen die religiöse Diktatur im Iran und die Anstrengungen, der Unterdrückung der Christen und anderer religiöser Minderheiten im Iran ein Ende zu machen und die Durchsetzung der Grundrechte des iranischen Volkes würden fortgesetzt werden.