Wednesday, November 30, 2022
StartNachrichtenMenschenrechteBotschafter Blackwell: Hört die Stimmen der Iraner bei der Versammlung am 13....

Botschafter Blackwell: Hört die Stimmen der Iraner bei der Versammlung am 13. Juni in Paris

Montag, den  8. Juni 2015 um 11:53 Uhr 

Der ehemalige US Botschafter in der Kommission der Vereinten Nationen für die Menschenrechte drängt die Amerikaner, die Gelegenheit der großen Versammlung der iranischen Opposition am 13. Juni in Paris zu benutzen,

‚ihre führenden Persönlichkeiten dazu zu bringen‘, deren Stimmen zu hören und den Fehler zu korrigieren, der darin besteht,  die Bildung ‚politischer Beschlüsse‘ durch das iranischen Volk zu vernachlässigen, wenn es um Angelegenheiten des Mittleren Ostens geht.

Ambassador Ken Blackwell schreibt in TownHall vom Montag: „Viel zu lange ist das iranische Volk mehr oder weniger bei politischen Kalkulationen außen vor geblieben und hat im öffentlichen Bewusstsein keine Rolle gespielt, wenn es um Probleme des Mittleren Ostens geht. 

Der Anlass des 13. Juni in Paris ist eine Gelegenheit, diese Situation zu korrigieren. Die derzeitigen Umstände bringen mich dazu, zu glauben, dass das Volk der Vereinigten Staaten wenigstens den politischen Willen hat, seine Führer in diese Richtung zu stoßen“, erklärte er.

Der Iran hat das gleiche religiös extreme Regime, wie er es nach der Revolution hatte, und alle Iraner sollten die Versammlung am 13. Juni in Paris unterstützen, die das Ziel hat, den Mullahs  die Macht abzunehmen, forderte er.

Er warnte außerdem davor, durch den Westen einen Erlass der Sanktionen herbeizuführen im Austausch für begrenzte Einschränkungen beim iranischen Atomprogramm. Dies würde einer Regierung eine unangemessene Legitimation geben, die eine lange Geschichte der Täuschungen aufweist.

Weiter meinte Botschafter Blackwell: „Im letzten Jahr wurde diese Botschaft persönlich von 100.000 Menschen gehört und dieses Jahr wird eine noch größere Zahl erwartet.

Es ist die seltene Bühne für eine Unterstützung von beiden Parteien, den amerikanischen Republikanern und den Demokraten, die so weit auseinanderliegen wie John Bolton und Howard Dean – beide sollen nach Plan bei der Veranstaltung am 13. Juni sprechen.

Es ist meine Hoffnung, dass diese Veranstaltung der Ort  noch größerer Unterstützung  für den NWRI aus dem Ausland ist – nicht unbedingt nur bei Politikern und Akademikern, sondern auch von Mitgliedern der amerikanischen Öffentlichkeit, die sich um die Zukunft des Iran und seines Volkes sorgen.

Ich bin mit Frau  Maryam Rajavi, der Präsidentin des NWRI einig, dass die Atomverhandlungen im besten Fall in die Irre und zu dem Ergebnis geführt haben, dass die USA einen entscheidenden Hebel aus der Hand geben könnten, der andernfalls einen massiven Wandel innerhalb des Iran herbeiführen würde.

Das Problem mit dem, was Präsident Obama über den Iran erzählt ist, dass er es absolut unterlässt, die Unterscheidung zwischen dem Volk und der Regierung des Iran zu treffen“.

 Botschafter Blackwell schreibt weiter: „Es wird klug sein, sich mit dem Zehn-Punkte-Plan für die Zukunft des Iran von Maryam Rajavi vertraut zu machen und auf die Iraner im Exil ebenso zu hören wie auf die leidenschaftlichen Appelle amerikanischer Politiker, mit der Legitimierung von Terrorismus und von Verletzungen der Menschenrechte, die von Teherans Ayatollahs ausgehen, ein Ende zu machen.

Wenn Sie mit der Botschaft, die sie dort vorfinden, übereinstimmen, so lassen sie es Ihre Abgeordneten wissen, dass Sie von Ihnen erwarten, dass sie auf die Stimmen des iranischen Volkes hören, bevor sie weitere politische Entscheidungen  darüber treffen, wie das iranische Regime zu behandeln ist“.