Saturday, January 28, 2023
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Botschafter des klerikale Regimes im Irak ruft zur Verhaftung von 80 PMOI Mitgliedern auf

NWRI – Nach der Gerichtsentscheidung eines spanischen Gerichtes und der Eröffnung einer Untersuchung über die verübten Verbrechen am 28. bzw. 29. Juli 2009 in Camp Ashraf im Rahmen eines Verbrechens gegen die internationale Gemeinschaft und gegen das Völkerrecht, sowie der Vorladung von Generalmayor Shemmari, der damals Kommandeur der Angriffe war, hat Danaifar, der Botschafter der klerikalen Regimes im Irak in einer hastigen und ängstlichen Aktion die Verhaftung von 80 PMOI Mitgliedern gefordert und am Ende eine Anfrage an Nazim Farman al-Aboudi, den Vorsitzenden des obersten irakischen Kriminalgerichtshofes, gestellt. 

Die terroristischen Qods Einheiten und das iranische Geheimdienstministerium haben diese Liste vorbereitet und in der Eile Haftbefehle an Personen heraus gegeben, die bereits verstorben sind. So wurde zum Beispiel ein Haftbefehl an Ebrahim Zakeri erstellt, der bereits 2003 in Paris verstarb oder an Sohrab Hamidi, der 1991 in der Verteidigungsaktion in Movarid starb oder es wurden Haftbefehle an Mitglieder des Widerstandes erstellt, die in Europa, den USA oder gar im Iran leben herausgegeben, ebenso fanden sich Personen auf der Liste, die weder Mitglieder der PMOI sind noch der Nationalen Befreiungsarmee des Iran (NLA) waren. Eine Kopie der Liste der Haftbefehle erhielt den iranischen Widerstand aus den Reihen der Revolutionsgarden.

Danaifar, der vor kurzen dazu aufrief, irakische Anführer vor Gericht zu stellen, die an terroristischen und kriminellen Aktionen des iranischen Regimes im Irak beteiligt waren, sagte nun am 18. Januar in einem Interview mit der staatlichen Zeitung Hamshari, sich sehr wohl bewußt, dass sich der Iran in die Angelegenheiten des Irak einmischt, zu der Liste der 80 Personen: „Wir glauben, dass eine bestimmte Anzahl von Bewohnern aus Ashraf verhaftet werden sollte, weil es weniger als 100 Anführer gibt…Wir halten eine Gruppe von 38 und eine weitere Gruppe von 42 für schuldig…..“ 

In dem Interview übernahm Danaifar auch die Verantwortung für die psychologische Folter der Bewohner von Ashraf und bezog sich auf MOIS Agenten, die um Ashraf als sogenannte Familienmitglieder der Bewohner stationiert sind. Er sagte:“ Die Familien, die an die Ashraf Basis gegangen sind und ihre Kinder zurück wollen, sind nun ausgerüstet und können sie mit Lautsprechern rufen.“

Nach dem Urteil des spanischen Gerichtes wurde ein Brief des ICJDA, dem 8500 Anwälte in den USA und Europa angehören, an al-Aboudi geschrieben, in dem an bereits zuvor geschriebene Briefe erinnert wurde. In ihm hieß es: „Es ist notwendig, zu erwähnen, dass das spanische Gericht zu dem gleichen Entschluß über die aktuelle Situation im Irak kam und dass es feststellte, das kein fairer rechtlicher Prozeß für die Mitglieder der PMOI existierte. Es ist ein Bruch der vierten Genfer Konventionen, unter dem die Bewohner von Ashraf geschützt sind und es handelt sich damit um ein Kriegsverbrechen. Daher müssen die Verantwortlichen dieser Verbrechen vor Gericht gestellt und verurteilt werden.“ Weiter heißt es in dem Brief:“ Weitere Verantwortliche dieses Angriffes und andere, die an systematischen Menschenrechtsverletzungen der Menschen in Ashraf beteiligt waren, werden in Kürze vor das Gericht geladen werden.“

Der Brief an al-Aboudi weist darauf hin:“ Sie sollten die Entscheidung des spanischen Gerichtes anerkennen und nun den Prozeß bezüglich der Angriffe auf Ashraf vorantreiben. Die Anklagen gegen die Bewohner von Ashraf auf Geheiß des iranischen Regimes und des irakischen Regierungschefs müssen aufgehoben werden und alle Beweise und Augenzeugen sollten vor dem spanischen Gericht erscheinen. Wenn sie auf diesen Brief nicht innerhalb von 10 Tagen antworten, dann sehen wir das als Zustimmung unserer Ausführungen und damit sollte der Fall dann von ihnen abgeschlossen und an das spanische Gericht übergeben werden.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
20. Januar 2011