Saturday, November 26, 2022
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Covid-19-Krise im Iran und der Impfprozess


Die Covid-19 Krise verschlimmert sich. Laut den Amtsträgern des Regimes könnte der Iran im Gegensatz zu anderen Ländern seine fünfte Welle des Ausbruchs erleben. Außerdem wächst die Zahl der sogenannten „roten Städte” laut den staatlichen Medien.
Die derzeitige Covid-19 Krise ergibt sich aus der inhumanen Coronavirus Politik und der Weigerung der Behörden, alle Leute zu impfen.
Der Impfbetrug des iranischen Regimes – Dezember 2020

„Das Diagramm sagt schlechte Nachrichten voraus in Bezug auf die Covid-19 Ausbrüche im Iran. Für die zweite Woche in Folge hat die Vorherrschaft des Coronavirus im Lande zugenommen“, schrieb das staatliche Medium Khabar („Nachricht“) Online am 25. Juni.
„Der Prozess der Hospitalisierung in Teheran hat zugenommen und es gibt die Möglichkeit, dass die Hauptstadt in den Status rot übergeht. Am Samstag werden 32 Städte im roten Status von Covid-19 sein“, erklärte Saied Namaki, der Gesundheitsminister des Regimes am Freitag, dem 25. Juni.
Trotz der sich verschlimmernden Covid-19 Krise im Iran, kommt das Regime nur langsam beim Impfprozess voran. Der Oberste Führer des Iran Ali Khamenei hat im Januar 2021 die Einfuhr von verlässlichen Impfstoffen verboten. Der langsame Impffortschritt des Regimes kam in den letzten Wochen zum Stillstand und wurde dann wieder gestartet, aber dieses Mal mit den sogenannten heimischen Impfstoffen.
Im Gegensatz zu anderen Ländern sollen im Iran die Menschen für die Impfungen bezahlen. „Der Chef der Verwaltung für Ernährung und Arzneimittel bestätigte, dass der Preis für den Impfstoff Barakat 200 000 Toman beträgt“.
Als die Menschen gegen den schmerzhaften Fortgang der Impfungen protestierten, beschimpfte sie Kianoush Jahanpour, der Sprecher der Verwaltung für Ernährung und Arzneimittel auf Twitter. Dennoch antwortete niemand der Amtsträger des Regimes oder verurteilte ihn für seine verletzenden Äußerungen.
„Jeder reagierte auf seine Beleidigungen und seine Grobheit, außer dem Gesundheitsminister, der der Chef [Jahanpours] ist“, schrieb die staatliche Tageszeitung Jahan-e Sanat am Samstag.
Die Behörden des iranischen Regimes üben Druck auf die Menschen aus, damit sie für die Impfung bezahlen, obwohl laut den staatlichen Medien sich die meisten Iraner mit Armut herumschlagen.


„Die bezahlte Impfung kommt zu einer Zeit, wo die Statistiken zeigen, dass Irans Leistung nicht gut ist im Vergleich zu anderen Ländern, und selbst Pakistan konnte sechsmal mehr Leute impfen als es in der Bevölkerung des Iran geschah“, schrieb die staatliche Tageszeitung Arman.
Zugleich gab die Propaganda Maschine des Regimes bekannt, dass Khamenei seine erste Dosis des „Covid-19“ Impfstoffs bekommen werde. Aber alle Iraner wissen, dass dies nur ein neues Spiel der Täuschung ist. Nachrichten aus dem Iran deuten darauf hin, dass Khamenei und andere Amtsträger an der Spitze schon vor Monaten verlässliche Covid-19 Impfstoffe bekommen haben.
COVID-19 fordert 300 000 Opfer im Iran

„Wir wissen und die Nation weiß, dass die Spitzenamtsträger des Landes sehr sorgfältig sind bei ihrer Gesundheit und dass sie geimpft sind. Aber ich will nicht sagen, welchen Impfstoff aus welchem Land sie bekommen haben“, erklärte Mahmoud Ahmadinejad, der frühere Präsident des Regimes am 10. Mai.
Der Iran könnte die fünfte Covid-19 Welle erleben, während andere Leute ihre Bevölkerung impfen. Dennoch machte Khamenei diese dumme Geste, dass er mit dem heimischen Impfstoff „geimpft“ werde, um dafür zu werben und ihn den armen Leuten im Iran zu verkaufen. Seine Absicht hinter der Werbung für diesen Impfstoff ist, zu erreichen, dass seine riesigen Finanzinstitute und das IRGC profitieren, weil sie hinter der Herstellung und dem Verkauf dieser Impfstoffe stehen.
Khamenei versucht, die Iraner dazu zu drängen, sich mit den sogenannten heimischen Covid-19 Impfstoffen impfen zu lassen, obwohl die Weltgesundheitsorganisation sie nicht zugelassen hat. Sogar Amtsträger des Regimes haben Angst vor der Benutzung dieses Impfstoffs geäußert, der negative Folgewirkungen haben könnte.
In einem Brief an den Gesundheitsminister warnte Farid Najafi, der stellvertretende Gesundheitsminister des Regimes, vor der Herausgabe einer Notzulassung und unterstrich, es „ist eine ernste und historische Entscheidung, wenn der Impfstoff seine dritte Phase nicht durchlaufen hat“.
Kurz gesagt: Khamenei und sein Regime verlängern ihre inhumane Covid-19 Politik, um die unruhige Gesellschaft des Iran ruhig zu stellen.