Wednesday, December 7, 2022
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Cyberspionage gegen Saad Hariri durch das iranische Regime

NWRI – Die französische Zeitung Figaro berichtete, dass das iranische Regime eine große Cyberspionage – Aktion gegen den libanesischen Regierungschef Saad Hariri und andere Regierungsvertreter gestartet hat, damit die Hisbollah bei den kommenden Wahlen im Libanon bessere Chancen hat.

„Das iranische Regime plant, die 2018 im Libanon statt findenden Wahlen zu beeinflussen und damit seinen Einfluß im Mittleren Osten auszuweiten. Dafür nutzt man auch groß angelegte Cyberattacken und Hackeroperationen….Westliche Geheimdienste sind sich sicher, dass die Hacker der sogenannten Oil Rig cyber-attack Operation von iranischen Verteidigungsministerium finanziert wurden.“, schrieb Figaro.
 
„Zur Zeit der Krise nach dem unerwarteten Rücktritt von Saad Hariri….startete eine Gruppe von iranischen Hackern Angriffe auf diverse Büros des libanesischen Regierungschef, den Präsidenten und das Justizministerium sowie das Außenministerium, die Armee und verschiedene libanesische Banken.“. Figaro zitiert dabei einen westlichen Geheimdienst.

„Die Hacker des iranischen Regimes….attackieren seit sechs Monaten diverse Server im Libanon“, sagte eine Quelle aus einem westlichen Geheimdienst. „Sie versuchen vor allem, Zugang zu den Konten von Saad Hariri und Michel Aoun zu bekommen. Die Wahlen rücken näher und das Ziel ist klar: Sie wollen durch die Beschaffung von Informationen die Hisbollah besser aussehen lassen….Die Cyberattacken sind koordiniert und werden in einer strategischen Art und Weise durchgeführt.“

„Iranische Hacker haben in der Vergangenheit bereits versucht, Zugang zu US Regierungsservern zu bekommen, um dort geheime Informationen über die Positionen von Obama bei den Atomverhandlungen zu erhalten und um über mögliche Sanktionen aus Washington informiert zu sein“, ergänzte der Figaro.