Saturday, February 4, 2023
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Das iranische Regime entsendet weitere Agenten in das Lager Ashraf, um die an den Bewohnern mit 300 Lautsprechern verübte psychologische Folter zu verstärken

Militärische Besetzung des Lagers Ashraf – Nachricht Nr. 144

NWRI – Das Ministerium für Nachrichten und Sicherheit (MOIS) des iranischen Regimes plant die Entsendung einer Reihe seiner Agenten aus der Stadt Urumieh im Westen des Iran und ihrer Umgebung, um die an den Bewohnern Ashrafs verübte psychologische Folter noch zu steigern. Die Agenten werden Urumieh am 12. Oktober 2011 in Richtung Irak mit Bussen verlassen.

Die psychologische Folter an den Bewohnern Ashrafs dauert seit dem Frühjahr 2010 an; einige 300 Lautsprecher wurden von MOIS-Agenten mit voller politischer und logistischer Unterstützung seitens der irakischen Regierung und ihrer Truppen um das Lager herum aufgestellt. Die irakischen Grenztruppen sind über die Namen der Agenten informiert worden; sie haben keine Schwierigkeit, in den Irak zu kommen.

Außerdem werden in den kommenden Wochen weitere Agenten aus der Fars-Provinz im südlichen Iran nach Ashraf entsandt werden, um zurückkehrende Agenten zu ersetzen.

Der iranische Widerstand stellt fest, daß das Schweigen und die Tatenlosigkeit der internationalen Gemeinschaft das iranische Regime und die irakischen Truppen ermutigen, die flagranten Verletzungen der internationalen Gesetze und Abkommen fortzusetzen und zu steigern; der iranische Widerstand fordert die Vereinten Nationen, die Vereinigten Staaten und die Europäische Union zu sofortigem Handeln auf, um die an den Bewohnern Ashrafs verübte psychologische Folter zu beenden. Er fordert die dauerhafte Stationierung von UN-Beobachtern im Lager, zum Schutz der Bewohner und um das iranische Regime an der Ausführung seines Plans, sie zu vernichten, zu hindern.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
5. Oktober 2011