Wednesday, November 30, 2022
StartNachrichtenMenschenrechteDas iranische Regime erhängt eine 43 Jahre alte Mutter

Das iranische Regime erhängt eine 43 Jahre alte Mutter

NWRI – Das iranische Regime hat in einem Gefängnis der Stadt Karaj (Provinz Alborz), nordwestlich von Teheran, eine 43 Jahre alte Mutter erhängt.

Die Frau hieß Pari-Dokht Molai-Far; sie wurde am Mittwoch in dem berüchtigten Qezelhesar-Gefängnis erhängt.

Sie hatte ein Kind. Sie hatte drei Jahre lang in dem berüchtigten Frauengefängnis Qarchak der Stadt Varamin verbracht und war dann zur Hinrichtung in das Qezalhesar-Gefängnis verlegt worden.

Das Qarchak-Gefängnis wird auch „Qarchak-Todeslager“ genannt. Dort werden jene, die während des Volksaufstands 2009 verhaftet worden sind, brutal gefoltert und vergewaltigt. Der Tod von vier Demonstrantinnen, die in Qarchak während der Folter starben, wurde für das iranische Regime zu einem Skandal. 

Ebenfalls am Mittwoch erhängte das Mullah-Regime drei Männer auf einem öffentlichen Platz in Karaj. Die Erhängung der drei, deren Namen nicht genannt wurden, fand im Morgengrauen statt.

Fünf weitere Todeskandidaten, darunter eine Frau, wurden am Mittwoch in der im Südosten gelegenen Stadt Kerman zur Vorbereitung auf die Hinrichtung in Einzelhaft verlegt. 

Drei der Männer wurden identifiziert: Ezzat Sabeki, Meysam Shahraki und Ali Zehi. 

In den vergangenen neun Tagen wurden im Iran mindestens 31 Häftlinge hingerichtet.

Der religiöse Faschismus, der den Iran beherrscht – das Volk nennt ihn auch den ‚Paten von ISIS’  – sieht sich mit zunehmender Unzufriedenheit des Volkes konfrontiert; er ist unfähig, den berechtigten Forderungen der Mehrheit des iranischen Volkes nachzukommen; darum steigert er die Repression.