Saturday, December 3, 2022
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Das iranische Regime gibt die Verhaftungen von Demonstraten am 4. November zu

On November 4, 2009, cities across the country were the scene of anti-regime demonstrations and clashes with suppressive forces. Landesweiter Protest am 4. November – Nachricht Nr. 18

Das iranische Regime gibt die Verhaftungen zu, die bei den Demonstrationen am 4. November stattgefunden haben

NCRI – Brigadegeneral Rajabzadeh, der Polizeichef der Mullahs in Teheran, räumte ein, daß bei den Protestversammlungen am 4. November überall Verhaftungen stattgefunden hätten. Er sagte am Freitag, seine Truppen hätten eine Anzahl von Demonstranten arretiert; er bezeichnete sie als "Krawallmacher, die ein Chaos schaffen und die (offiziellen) Feiern von ihrem Kurs abbringen wollten". So berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Fars am 6. November.

Er enthüllte die Zahl der Verhafteten nicht; doch schamlos behauptete er, die Zahl der "Demonstranten am 4. November habe unter 4 000 gelegen".

Nach Berichten des Sozialen Hauptquartiers der inländischen "Organisation der Volksmojahedin des Iran" wurden Hunderte von Demonstranten, darunter viele Frauen, während der Protestaktionen des 4. November verhaftet.

Allein in der Teheraner Bahar-Straße wurde eine Gruppe von verhafteten Mädchen, die einen ganzen Bus füllte, an einen unbekannten Ort verbracht. Der Aufenthaltsort einer anderen Gruppe von Mädchen, die von einer in Meqdad, westlich von Teheran befindlichen Basis der Bassij-Truppe verhaftet wurden, ist ebenfalls unbekannt. Dutzende von verhafteten Frauen wurden in eine Frauenabteilung des Evin-Gefängnisses, die als "Metadon" bekannt ist, eingeliefert. Eine Anzahl anderer wurde in eine Haftanstalt in der Vozara-Straße gebracht.

Andere Frauen wurden mit besonderen Bussen und Lastwagen in andere Haftanstalten der Mullahs gebracht. Eine Reihe von ihnen befindet sich in der Abteilung 209 bzw. 240 des Evin-Gefängnisses.

Dutzende von Familienangehörigen der verhafteten Demonstranten versammelten sich vor der Haftanstalt an der Vozara-Straße, vor dem Revolutionären Gericht Teherans sowie dem Evin-Gefängnis, um sich nach ihren Lieben zu erkundigen. Die Behörden des Regimes schreckten jedoch vor einer Antwort zurück.

Der Iranische Widerstand ruft die internationalen Organisationen, vor allem den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für die Menschenrechte und die Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen zu willkürlicher Haft und Folter auf, die Unterdrückung der Demonstranten zu verurteilen und umgehend Maßnahmen zur Freilassung der Verhafteten zu ergreifen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran
6. November 2009