Sunday, December 4, 2022
StartNachrichtenDas iranische Regime ist beunruhigt wegen der Blockade seiner Handels-nebenwege mit China

Das iranische Regime ist beunruhigt wegen der Blockade seiner Handels-nebenwege mit China

Mit den neuen US Sanktionen gegen das iranische Regime, besonders sein Corps der Revolutionsgarden und angeschlossene Unternehmen, verliert der Außenhandel des Regimes seine Stabilität.

Nach den Geldstrafen in Milliardenhöhe gegen europäische Banken wegen der Verletzung der US Sanktionen hat China langsam damit begonnen, seine Geschäftsverbindungen zum Iran abzubrechen.

Nach Berichten von chinesischen Zollstellen an Flughäfen hat sich das Handelsvolumen im Januar und Februar dieses Jahres um etwa 50 % verringert im Vergleich zum selben Zeitraum im vergangenen Jahr.

Es wird auch gemeldet, dass die Exporte aus China in den Iran um 65% zurückgegangen sind (d.h. sie haben sich um 1,151 Milliarden Dollar auf 2,85 Milliarden Dollar reduziert), wobei es in der neuen Runde der Sanktionen noch weiter bergab gehen wird.

Verringerte Exporte

Die Exporte Chinas in den Iran beinhalten hauptsächlich petrochemische Produkte, Autos und Nahrungsmittel. Sie alle sollen sich in der letzten Zeit bedeutend verringert haben.

Hürden zwischen dem Iran und China

Die größte Hürde zwischen den beiden Ländern ist eine finanzielle; denn wie Europa muss China mit Schwierigkeiten rechnen bei finanziellen Transaktionen mit dem Iran.

Unter den vorherigen Sanktionen gegen den Iran, d.h. vor dem JCPOA, hat China ein besonderes Verfahren für seine Transaktionen mit dem Iran gepflegt, das „Kunlun Bank“ hieß.

Diese Bank wurde 2009 von der Nationalen Erdölkorporation in China eingeführt und sollte die gleiche Funktion wie jetzt INSTEX haben.

Das US Finanzministerium hat 2012 Kunlun Bank mit Sanktionen belegt; weil aber Kunlun keinerlei Verbindungen mit Europa oder den USA hatte, konnte es überleben. Jedoch besagen neuere Berichte, dass es jetzt einige Herausforderungen beim Handel mit dem Iran zu meistern hat.

Blockade von Handelsnebenwegen

Am 17. April 2019 berichtete die Zeitung Shargh über einen iranischen Geschäftsmann in China: „Im Hinblick auf den Beginn der neuen Sanktionen Anfang April müssen wir einen neuen Plan machen, der die Handelsnebenwege mit dem Iran betrifft“.

Shargh: „ABC, China Bank und andere gleichartige Institute schließen die Konten iranischer Bürger, ohne sie vorher angemessen darüber zu unterrichten“.

Es gibt viele Gründe dafür, dass China sich so verhält: Der Hauptgrund ist der gleiche wie der, aus dem der französische Energieriese TOTAL vor einiger Zeit aus dem Iran Gas Projekt ausgestiegen ist.

Wegen des zunehmenden Drucks der USA und Chinas Beteiligung an der FATF Vereinbarung (im Kampf gegen Geldwäsche) distanziert sich China allmählich vom iranischen Regime.