Sunday, December 4, 2022
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Das iranische Regime und die Weltraumbedrohung

Anfang des Jahres hat das iranische Regime zwei Versuche unternommen, Satelliten in eine erdnahe Umlaufbahn zu bringen. Beide sind gescheitert. Die USA sieht das iranische Weltraumprogramm kritisch, weil dort die gleichen Technologien verwendet werden, die auch zum Bau von ballistischen Interkontinentalraketen benutzt werden könnten.

Präsident Trump hat immer wieder darauf aufmerksam gemacht, welche Bedrohung der Iran für den Weltfrieden darstellt. Er wird die Provokationen des Iran nicht mehr tolerieren und er hat mehrfach davor gewarnt, dass das Regime auch für die Region und darüber hinaus eine große Bedrohung ist. Die Bedrohung durch den Iran steigt unaufhörlich, weil es seine technischen Fähigkeiten auch durch das Weltraumprogramm erhöht.

Das Weltraumprogramm des iranischen Regimes wurde von seinem Raketenprogramm abgespalten, welches bereits in den 80er Jahren begann. Das iranische Parlament hat der Gründung einer iranischen Weltraumagentur und des obersten Weltraumrates zugestimmt.

Das Weltraumprogramm wurde vor allem während der Amtszeit von Mahmoud Ahmadinejad ab 2005 voran getrieben. Zu dieser Zeit stiegen die atomaren Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen an.

2009 wurde Omid – der erste iranische Satellit – erfolgreich in eine Umlaufbahn geschossen. 2010 haben iranische Vertreter die Existenz einer Simorgh SLV Rakete bestätigt. Sie basiert auf den Raketensystemen von Nordkorea. In den letzten drei Jahren hat das Regime einige Male versucht, die Simorgh Rakete als Trägerrakete zu nutzen, jedoch ohne Erfolg.

Vor fünf Jahren hat das iranische Regime ein Weltraumüberwachungszentrum eröffnet. Dieses soll das Weltraumprogramm des Landes voran treiben.

Der Iran betont immer wieder, dass das Weltraumprogramm friedlicher Natur ist, doch das hat er auch zu seinem Atomprogramm gesagt. Das iranische Regime bekommt jedenfalls von allen Seiten Druck. Die USA haben die harten Sanktionen wieder in Kraft gesetzt und im Iran rufen immer mehr Menschen nach einem Regimewandel.

Das Regime hat immer weniger Optionen und muss auch in der Region Rückschläge einstecken. Es sucht nach anderen Wegen, seinen Einfluß zu erhöhen und daher werden seiner Cyberkapazitäten immer besser und es werden auch in anderen Bereichen viele Bemühungen unternommen, welche eine Bedrohung für die internationale Gemeinschaft darstellen.

Im letzten Jahr hat Trump das Pentagon aufgerufen, eine „Space Force“ zu gründen, welche unabhängig vom Militär agiert. Zwar geht es dort in erster Linie um Rußland und China, doch Trump hat auch realisiert, dass es ein Potential für einen Weltraumkrieg mit anderen Nationen gibt. Und er wird auch darüber nachdenken, ob der Iran seine Weltraumkapazitäten in all der Zeit verbessert hat.

Der Iran mag in Sachen Raumfahrt weit von China und Rußland entfernt sein, doch seine Bedrohung ist dennoch hoch, weil die dort angewendete Technologie für das ballistische Raketenprogramm und für das Atomprogramm genutzt werden kann.

Doch viel gefährlicher als die technische Komponente ist die verzweifelte Lage des Regimes. Es ist in die Ecke gedrängt und daher sind seine Aktionen in der Zukunft schwer einzuschätzen. Das iranische Regime muss daher mit weiteren Sanktionen belegt werden und der internationale Druck muss generell steigen. Nur wenn das Regime keine Ressourcen mehr hat, werden Programme dieser Art gestoppt werden.