Tuesday, February 7, 2023
StartNachrichtenAtomprogramm„Das iranische Regime zeigt regelmäßig, daß man ihm nicht vertrauen kann“

„Das iranische Regime zeigt regelmäßig, daß man ihm nicht vertrauen kann“

Donnerstag, den 4. Juni 2015, 21. 54 Uhr

Die Verbindung zwischen dem iranischen Regime und Nordkorea, die vom iranischen Widerstand aufgedeckt wurde, beweist erneut, daß nach drei Jahrzehnten voller Verheimlichung und Täuschung sechs oder neun weitere Monate für die Nuklearverhandlungen mit den 5+1-Mächten zu keiner dauerhaften Lösung führen würden – so Alireza Jafarzadeh,

der stellvertretende Leiter des Washingtoner Büros des Nationalen Widerstandsrates des Iran. 

„Washington muß seinen Umgang mit dem iranischen Regime überdenken. Es bedarf eines Vorgehens, das die Fähigkeit des Regimes, Atomwaffen zu bauen, wirklich ausschließt und nicht nur aufschiebt. Denn Teheran zeigt beständig, daß man ihm nicht trauen kann. Es muß jede Übereinkunft mit Teheran, die einen Weg zur Atomwaffe offen halten würde, zurückgewiesen werden. Dazu steht dem Kongreß noch seine größte Aufgabe bevor,“ fügte Jafarzadeh hinzu. 

Er hatte im Jahre 2002 die Nuklearanlagen des iranischen Regimes in Natanz aufgedeckt – und damit Inspektionen seitens der Internationalen Atomenergiebehörde ausgelöst. Er schreibt: 

„Schon jahrelang besteht die Erkenntnis, daß der Iran schon lange mit Nordkorea in Sachen ballistischer Technik zusammenarbeitet. Die iranische Oppositionsbewegung ‚Volksmojahedin (MEK)’ hat Informationen vorgelegt, daß der Iran und Nordkorea noch im April 2015 einen umfangreichen Austausch von Informationen und Besuche von Fachleuten in Sachen Atomwaffen und nukleare Sprengköpfe unternommen haben.“

„Die MEK hat aufgrund von Informationen, die ihr Netzwerk im Iran zu Verfügung stellten, einen ausführlichen Bericht von dem Besuch iranischer Spitzen-Experten in Sachen Atomwaffen in Nordkorea vorgelegt; er wurde von dem schwer zu durchschauenden Mohsen Fahkrizadeh geleitet, der übrigens während des letzten Nukleartests Nordkoreas dort anwesend war.“