Monday, November 28, 2022
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Das iranischen Regimes räumt seine kritische Situation ein und äußert Furcht vor den Folgen seiner unmenschlichen Verbrechen

  • Die Teilnahme Rafsanjanis an der Wahl liege nicht im Interesse des Landes
  • Ein ungestörtes Verhältnis zu Khamenei sei ein wichtiges Merkmal des Präsidenten

Scheinwahl im Iran – Nachricht Nr. 6
Während die Scheinwahl des Präsidenten des Mullah-Regimes näher rückt und in ihm die Streitigkeiten zunehmen, haben einige seiner Führer Sorge um seine Zukunft zum Ausdruck gebracht und sich aus Furcht vor seinen Verbrechen von den verbreiteten Hinrichtungen distanziert.

Alireza Ali Ahmadi, früherer Bildungsminister aus der Fraktion Ahmadinejads, unterstrich die kritische Situation des Landes und erklärte: „Warum lassen Sie zu, daß, anstatt daß die Grenzen geschützt werden, die Aufmerksamkeit von Ereignissen im Irak und in Afghanistan sowie von der Unterstützung Saudi-Arabiens durch Heuchler (d. i. die PMOI) abgelenkt wird? Wenn Sie heute nicht aufpassen, wird die PMOI ihre Operationen wiederholen.“ (Nachrichtenagentur FARS am 4. Mai)

Davor erklärte Mohammad Reza Khatami, ein Bruder des früheren Präsidenten des Regimes: „Das Land steht vor dem Fall. … Vielleicht wird es dies Land morgen nicht mehr geben; die Katastrophe wird vielleicht so fürchterlich werden, daß keine Hoffnung auf Heilung bleibt. Dann können wir von diesem Schatz (Khatami) keinen Gebrauch mehr machen.“

Der Mullah Pour Mohammadi, ein weiterer Kandidat zu der Scheinwahl, früher Innenminister, Generalauditor, stellvertretender Geheimdienstminister und mitverantwortlich für das Massaker des Jahres 1988 an politischen Gefangenen, dementierte aus Furcht vor der ungewissen Zukunft des Regimes seine Verwicklung in die Hinrichtung von Mitgliedern der PMOI und gab Khamenei die Schuld, indem er erklärte: „Im Geheimdienstministerium hatte ich niemals eine sicherheitsrelevante Position inne. … Ich wurde durch das Beharren von Herrn Reyshahri zum Mitarbeiter des Geheimdienstministeriums und übernahm die Leitung der Antispionage-Abteilung. In dieser Position, die zur Hälfte eine Angelegenheit der Sicherheit ist, blieb ich zwei Jahre lang. Daher war ich an den Exekutionen nicht beteiligt. Die Behauptung, ich sei daran beteiligt gewesen, ist reine Propaganda der PMOI. … Die PMOI kämpfte gegen den Imam (Khomeini); wir waren niemand.“ Er war der Vertreter des Geheimdienstministeriums in dem Todeskomitee, das im Sommer 1988 auf Befehl Khomeinis 30 000 politische Gefangene hinrichtete. Nach dem damaligen designierten Nachfolger Khomeinis spielte das Geheimdienstministerium in dem Massaker die Hauptrolle.

Am Montag, den 6. Mai sagte Alaeddin Boroujerdi, der Vorsitzende des Ausschusses für nationale Sicherheit und auswärtige Angelegenheiten des Mullah-Parlaments, der Khamenei nahe steht, in einer Rede über „Ahmadinejads Missachtung der Befehle Khameneis“: „Die Teilnahme Hashemis an der Wahl liegt weder in seinem noch in dem Interesse des Landes. … Man muß denen eine Chance geben, die durch Alter und Fähigkeiten besser geeignet sind. … Ein ungestörtes Verhältnis zum Führer gehört zu den wichtigsten Merkmalen des Präsidenten.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

7. Mai 2013