Thursday, December 8, 2022
StartNachrichtenAtomprogrammDen Mullahs sollten bei den Atomgesprächen keine Konzessionen gemacht werden, so ISJ

Den Mullahs sollten bei den Atomgesprächen keine Konzessionen gemacht werden, so ISJ

Presse Erklärung vom internationalen Komitee „in Search of Justice“, 29. Sept. 2014:

In der letzten Woche haben die Gespräche in New York zwischen dem Iran und 5+1 über das Atomprogramm des ersteren keine realen Fortschritte gemacht und es bleiben in wichtigen Punkten gewichtige Differenzen, erklärte der französische Außenminister Laurent Fabius. Er gab auch bekannt,

dass ein mögliches Treffen der Außenminister des Iran und der sechs Mächte wegen der fehlenden Fortschritte abgesagt worden ist.

Gleichzeitig hat Associated Press berichtet, dass die USA erwägen, die derzeitigen Forderungen abzumildern, dass der Iran sein Programm der Anreicherung von Uran demontiert. Stattdessen soll nach einem neuen Vorschlag Teheran erlaubt werden, 4500 Zentrifugen arbeitsfähig zu erhalten.

Der Sprecher des US Repräsentantenhauses John Boehner reagierte auf den Bericht von AP so: „Der Iran ist  ein staatlicher Sponsor von Terror. Er hat kein Interesse an einem stabilen und starken Irak. Das Land hat eine beklagenswerte Akte in Bezug auf die Menschenrechte und es gibt dort immer noch amerikanische Geiseln. Darüber hinaus gibt es keine Hinweise darauf, dass der Iran mit ehrlicher Transparenz und  Berechenbarkeit seine atomaren Ambitionen messen lässt. Zu einem Zeitpunkt, da wir andere Regierungen im Mittleren Osten bitten, den USA dabei zu helfen, dass man  sich daranmacht, ISIL zu zerstören, geben wir dem Iran einen Freipass, der die Bedrohung Nummer eins in der ganzen Region ist“.

ISJ wiederholt einmal mehr, dass die Verfügung über Atomwaffen für das iranische Regime lebenswichtig ist und dass es dieses Projekt nur aufgibt, wenn es sich einer festen Politik der internationalen Gemeinschaft gegenübersieht. Wenn die Nachrichten über den Vorschlag des Weißen Hauses wahr sind, so wie sie von AP berichtet werden, wird es ein Rezept für ein Desaster sein. Um die Resolutionen des UNO Sicherheitsrats umzusetzen, muss der Iran die Urananreicherung stoppen, der IAEO unangekündigte Inspektionen seiner Atomanlagen erlauben und Befragungen seiner Atomwissenschaftler zulassen. Andernfalls würde die Welt sehr bald einem atomar bewaffneten Regime in Teheran unter den Mullahs gegenüberstehen.