Tuesday, December 6, 2022
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Der iranische Widerstand fordert zur Rettung eines politischen Gefangenen – eines Kurden – auf

NCRI – Ein im Hungerstreik befindlicher kurdischer politischer Gefangener wurde vom Orumieh-Gefängnis in das Gefängnis der Stadt Mahabad verlegt; mithin könnte sein Leben bedroht sein.

 

Mansour Arvand wird der ‚Moharebeh’ – ‚Feindschaft gegen Gott’ – beschuldigt; sein Todesurteil wurde unlängst vom Höchsten Gericht des Regimes bestätigt. 

Nach seiner Verlegung nach Mahabad, wurden Garden, die mit Schlagstöcken und Stromstoßgeräten ausgerüstet waren, nach Orumieh geschickt, um Proteste der Häftlinge zu verhindern. Die Insassen wurden entkleidet und durchsucht, bevor man ihnen gestattete, ihre sie besuchenden Angehörigen zu sehen. 

Herr Arvand war einer von 29 iranisch-kurdischen politischen Gefangenen, die sich schon zehn Tage lang in Orumieh im Hungerstreik befanden – aus Protest gegen die Verlegung nicht-politischer Häftlinge in den für politische Gefangene bestimmten Flügel – also dagegen, daß politische Gefangene an der Seite gefährlicher Verbrecher gehalten werden.

Im Gefängnis wurden Telefonleitungen zerschnitten – in der Absicht, keine Nachricht vom Hungerstreik in die Außenwelt dringen zu lassen. Doch nun erfährt der Protest Unterstützung durch überall in den Gefängnissen des Iran festgehaltene politische Gefangene.

Der iranische Widerstand hat alle Menschenrechtsorganisationen aufgefordert, dringende Maßnahmen zur Rettung des Lebens von Herrn Arvand und anderen kurdischen politischen Gefangenen zu ergreifen und die Forderungen aller im Hungerstreik befindlichen Häftlinge des Landes zu unterstützen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran

den 30. November 2014