Thursday, December 1, 2022
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Der Iranische Widerstand verurteilt die hohe Zahl von Hinrichtungen im Iran

Bilanz von zwei Tagen: 13 Hinrichtungen durch den Strang, 23 Todesurteile

NWRI – Die vom iranischen Regime kontrollierte Presse berichtete, dass am Donnerstag 15 Gefangene im Gohardasht Gefängnis in Karaj (westlich von Teheran) zum Tode verurteilt wurden und dass das Todesurteil für drei andere Gefangene in der Provinz Fars (Südiran) aufrechterhalten wird.

Am gleichen Tag wurden die beiden Gefangenen, Ali Asghar Nosrati und Saeed Taleipour im Gohrdasht Gefängnis erhangen.

Am Mittwoch wurden 11 Gefangene erhangen, fünf weitere wurden zum Tode verurteilt. Damit wurden in nur zwei Tagen 13 Menschen hingerichtet und 23 zum Tode verurteilt.

Mohammad Mohaddessin, der Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtigen Angelegenheiten des NWRI, lenkte in einem Schreiben an die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Louise Arbour, ihre Aufmerksamkeit die mitleidlose Welle von Hinrichtungen, die dramatisch angestiegen ist, seit Mahmoud Ahmadinejad zum Präsidenten ernannt wurde. Die brutalen Hinrichtungen zielten darauf ab, die Bevölkerung zu terrorisieren und einzuschüchtern und stoßen auf landesweite Unzufriedenheit unter den Menschen, schrieb Mohaddessin.

Er bat Arbour eine internationale urgent action zu starten, um der zunehmenden Zahl von Hinrichtungen im Iran zuvor zu kommen und fügte hinzu, dass Schweigen und Inaktivität der internationalen Gemeinschaft, vor allem aber das Fehlen eines Sonderberichterstatters, der sich mit der Verschärfung der Menschenrechtsverletzungen im Iran befasst, zweifellos den Mullahs freie Hand gegeben hat, Mörder und Unterdrücker des iranischen Volkes auf freiem Fuß zu lassen.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
21. April 2006