Thursday, December 8, 2022
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Der italienische Senat stärkt Maryam Rajavi den Rücken und verurteilt die Mißhandlung von Frauen im Iran

Während einer Sitzung des italienischen Senats in Rom wurden die Mißhandlung und Diskriminierung der Frauen im Iran scharf verurteilt.

 Die Abgeordneten unterstrichen das Paradoxon: Während die Frauen im Machtbereich des islamischen Regimes inhumaner Behandlung ausgesetzt sind, führt eine Muslimin den Kampf um die Abschaffung der Diktatur.

Lucio Malan, der Quästor des Senats, dankte der Vorsitzenden des iranischen Widerstandes, Maryam Rajavi, dafür, daß sie die italienischen Politiker zum Kampf gegen die theokratische Tyrannei in Teheran aufgerufen hatte. 

Senatorin Silvana Amato, die Sekretärin des Senats, erinnerte an die jahrelange Zusammenarbeit mit dem iranischen Widerstand und lobte Frau Rajavis Führung im Kampf gegen den Fundamentalismus. 

Sie sagte: „Es ist unsere Pflicht, darüber zu wachen, daß die Sache der Menschenrechte und der Frauenrechte das Zentrum all unserer Verhandlungen mit dem Iran und Beziehungen zu ihm nicht verlassen.“

Senator Luigi Manconi, Präsident des Besonderen Ausschusses zum Schutz der Menschenrechte, fügte hinzu: „Wir glaubten, sie (d. h. die Menschenrechtsverletzungen) gehörten einer Barbarei an, die wir für einen Teil der Geschichte hielten, doch statt dessen finden wir sie in der gegenwärtigen Welt gänzlich präsent.“

Farideh Karimi, Mitglied des Frauenausschusses des Nationalen Widerstandsrates des Iran, sagte, ein Bericht des Besonderen Berichterstatters der Vereinten Nationen für den Iran, Ahmed Shaheed, habe gezeigt, daß unter dem angeblich gemäßigten Präsidenten Hassan Rouhani die Menschenrechtsverletzungen zugenommen haben. 

Senator Stefania Pezzopane, Vizepräsident (ist ‚Stefania’ ein Mann?) des Ausschusses für Wahlen und parlamentarische Immunität, beharrte darauf, daß die Mißhandlungen nicht das wahre Gesicht des Islam zeigten und die Welt sicher stellen müsse, daß der Internationale Tag zur Eliminierung der Gewalt gegenüber Frauen ‚nicht nur ein Ritual’ sei. 

Antonio Stango, Präsident des italienischen Helsinki-Komitees für die Menschenrechte, sagte, er habe mit vielen Frauen des iranischen Widerstandes zusammengearbeitet und habe sie auch in Camp Ashraf besucht; er lobte ihre gegen den Fundamentalismus im Iran gerichtete Haltung. 

Senatorin Elizabeth Zamparutti brachte erneut das Engagement des italienischen Parlaments für den Kampf des iranischen Volkes und seines Widerstands zum Ausdruck und verpflichtete sich, das italienische Engagement für die Sicherheit der Mitglieder der „Organisation der Volksmojahedin des Iran“ in Camp Liberty, Irak, zu verstärken.