Wednesday, December 7, 2022
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Der Westen und die Erpressung des iranischen Regimes mit Kernwaffen


Iran: Atomanlagen

Das iranische Regime gab bekannt, das es weiter seine Verpflichtungen unter dem Atomdeal von 2015 mit den Weltmächten brechen wird. Seine provokativen Schritte sind Teil der Erpressungskampagne des iranischen Regimes mit Kernwaffen.

Laut Reuters sagte das Regime am Montag:“ Wir werden die Inspektionen der UN Inspektoren ab nächster Woche blockieren, wenn die anderen Vertragsparteien des Atomabkommens von 2015 sich nicht an ihre Verpflichtungen halten.“

2015 unterzeichneten die Weltmächte den Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) mit dem iranischen Regime, um irgendwie dieses am Bau von Kernwaffen zu hindern.

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), erklärte im Juli 2015: „Wäre die P5+1 entschlossener gewesen, dann hätte das Regime keine andere Wahl gehabt, als vollständig und dauerhaft von seinem Atomwaffenprojekt zurückzutreten. Es hätte alle Möglichkeiten zur Urananreicherung abbauen und seine Projekte zum Bau von Kernwaffen einstellen müssen.“

Doch weil dies nicht geschah, hatte das JCPOA mehrere Schlupflöcher, welche das Regime nutze, um geheim sein Atomwaffenprogramm fortzusetzen.

Der NWRI, der zuerst das geheime Atomwaffenprogramm des Regimes enthüllte, enthüllte auch 2015, dass das Regime trotz der formalen Unterzeichnung des JCPOA niemals seine Verpflichtungen aus dem Vertrag erfüllen wird. Im April 2017 veröffentlichte die Vertretung des NWRI in den USA die Fortsetzung der atomaren Aktivitäten des Regimes in einem Zentrum, dass als Forschungsakademie im Parchim Komplex – südöstlich von Teheran – getarnt war.

 

NWRI enthüllt: Neues iranisches Zentrum setzt atomare Aktivitäten fort – 16. Oktober 2020

Maryam Rajavi sagte am 19. Juni, dass das Mullahregime „Das Projekt zum Bau von Kernwaffen nie beendet hat und seine Täuschungen und Vertuschungen fortsetzte. Das Regime nutzt all seine Anlagen und die Konzessionen, die ihnen der Atomdeal gibt, um Terrorismus, Kriegstreiberei und Unterdrückung im Iran voran zu treiben.“

In einem Interview am 5. April mit der Fars Nachrichtenagentur sagte Ali Akbar Salehi, der Leiter der Atomenergiebehörde des Regimes: „Die atomaren Aktivitäten, wie Forschung und Entwicklung eines atomaren Treibstoffkreises, die Umwandlung von Uran und seine Anreicherung (Produktion und Lagerung) gehen ohne Restriktionen weiter. Unsere Bestände an angereichertem Uran sind nun so hoch wie vor dem JCPOA. Die Lagerung von Schwerwasser erfolgt in dem Reaktor von Arak ebenfalls ohne Restriktionen (mit neuem Design) und nutzt dabei auch die Technik von ausländischen Partnern sowie seine Ausrüstung.“

2018 zogen sich die USA aus dem JCPOA zurück und zitierten dabei die destruktiven Aktivitäten des Regimes und dass der Deal nicht diese Aktivitäten berücksichtigt hat, zu denen Terrorismus und Kriegstreiberei in der Region zählt.

Nachdem internationale Sanktionen das Regime an den Rand des Kollaps brachten, begann es eine Erpressungskampagne, in der es schrittweise seine Verpflichtungen unter dem JCPOA beendete. Anstatt darauf entschlossen zu reagieren, eilten die Mächte in Europa dem iranischen Regime zu Hilfe. Diese schwache Reaktion ist Teil der Beschwichtigungspolitik Europas gegenüber dem Regime. Diese hat es ermutigt, weiter mit seiner Erpressungskampagne fortzuführen.


Das Regime hat seine provokativen Maßnahmen dann noch einmal erhöht, nachdem die neue US Administration an die Macht kam. Es hofft, dass die Biden Administration wieder in den Deal zurück kehrt und so dem Regime hilft.

Das Regime und seine Lobbyisten versuchen nun, die internationale Gemeinschaft dazu zu drängen, dem Regime Angebote zu machen und weiterhin mit einem blinden Auge auf das Rennen des Regimes in Richtung einer Atombombe zu schauen.

Der Westen sollte dem Regime nicht erlauben, mit seiner atomaren Erpressungskampagne fortzuführen. Er sollte klare Schritte unternehmen, damit der Terrorismus des Regimes und seine atomare Erpressung beendet werden.