Wednesday, December 7, 2022
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Die Armut im iranischen Volk ist das Resultat der systematischen Korruption im Regime und der Ausplünderung des Volkes


Aufgrund der extremen Armut im Iran sind auch Kinder gezwungen, arbeiten zu gehen

Während das iranische Volk weiterhin in Armut und finanziellen Engpässen leben muss, geben die staatlichen Medien zu, wie Korruption und Ausplünderung durch die Mullahs den nationalen Wohlstand für die Finanzierung von Terrorismus verschleudert hat und so die Wirtschaft des Landes kollabiert.

Die staatliche Zeitung Etemad schrieb dazu am Sonntag:“ Die Armutsgrenze für eine vierköpfige Familie beträgt 10 Millionen Tomans. In den letzten Jahren haben alle Bereiche des Lebens, allen voran die Arbeiter unseres Landes, den härtesten wirtschaftlichen Druck spüren müssen. Dazu zählte unter anderem die rasant steigende Inflation, sinkende Einkommen, sinkende Kaufkraft und steigende Armut. Der Dollakurs ist nun auf 280.000 Rials gestiegen (290.000 am 29. September) und die schwierigen Bedingungen betreffen nun auch diejenigen, die arbeiten gehen. Der Mindestlohn liegt bei 2,8 Millionen Tomans und wenn man das mit den 10 Millionen Tomans der Armutsgrenze vergleicht, dann sieht man, wie viele arbeitende Iraner unterhalb der Armutsgrenze leben. Man geht davon aus, dass dies 60% der iranischen Gesellschaft betrifft. Die Lebenshaltungskosten in der Metropole betragen rund 9 Millionen Tomans und in den kleineren Städten 7 Millionen Tomans.

Was ist das Problem in der iranischen Wirtschaft?

Die staatliche Zeitung Bartarin-ha schrieb am 16. April:“4,8 Milliarden Dollar der Regierungswährung haben sich in Luft aufgelöst“

Die staatliche Zeitung Aftab gab in einem Artikel am 11. November 2019 zu, dass rund 18 Milliarden Dollar verschwunden sind. „Die Regierung hat 18 Milliarden Dollar an Währungsreserven an diverse Personen verteilt. Sie haben diese Währung auf dem offenen Markt verkauft, ohne dafür Waren zu importieren und dadurch hohe Gewinne eingefahren.“

Die staatliche Nachrichtenagentur Tabnak zitierte am 14. Juli Abdolnaser Hemati, den Chef der Zentralbank des Regimes, mit den Worten:“ In den letzten zwei Jahren sind 27 Milliarden Dollar an ausländischer Währung an Exporteure gegangen, doch wir haben dafür keine Waren oder Währung im Gegenzug erhalten.“

Bezüglich der 27 Milliarden Dollar, auf die sich Hemati bezog, sagte Majidreza Hariri, der Vorsitzende der Iran – China Handelskammer gegenüber der staatlichen Zeitung Keyhan: „Die kleinen Geschäfte exportieren rund 8 – 9 Milliarden Dollar im Jahr und 50 Prozent der nicht mit Öl verbundenen Exporte kommen vom Gas und petrochemischen Kondensaten, welche staatliche Unternehmen herstellen.“

Hossain Raghfar, einer der Wirtschaftsexperten des Regimes, sagte im April 2020:“ Während 20 Milliarden Dollar aus dem Land wegen einem massiven Korruptionsskandal verschwunden sind, bitten wir heute nun die Weltbank, dass sie uns 5 Milliarden Dollar gibt. Niemand will dafür die Verantwortung übernehmen..“

In dieser Hinsicht warnte auch der Wirtschaftsexperte Farshad Momeni in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur ILNA nach der Anfrage für einen 5 Milliarden Dollar Kredit bei der Weltbank davor, dass massive Korruption im Regime vorherrscht und kein wirtschaftlicher Plan im Land vorliegt. Ein Kredit einer ausländischen Bank würde nur als Werkzeug für eine Ausweitung und Vertiefung der Korruption benutzt werden und es dient nur dazu, die Wirtschaft noch weiter zerfallen zu lassen und Ungleichheiten zu verschärfen.

Wie nutzen die Mullahs dieses Geld?

Das Regime plündert den nationalen Wohlstand aus, um seine destruktiven Aktivitäten zu finanzieren. Dennoch jammern die Mullahs über die internationalen Sanktionen, welche nur existieren, weil die Mullahs eine kriegerische Politik ausüben und die Menschenrechte verletzen.

In dieser Hinsicht schreibt die staatliche Zeitung Hamshahri in einem Artikel, der am 21. September erschien:“ Sie (die Regimevertreter) wissen alles, aber ihre Sensibilität darüber, was dieses System bedroht ist weit entfernt von dem, was das Leben und das Eigentum des Volkes betrifft. Sie wissen, was passiert, doch wenn man die Sicherheit dieses System wahren will, dann muss für die Vertreter eines absolut klar sein: Sie sollten nicht nur ihre militärische Macht weiter ausbauen, sondern dieses System auch verteidigen, indem sie „strategische Tiefe“ definieren und die notwendigen Schritte (zur Verteidigung) dazu einleiten.“

In einem Interview am 20. Mai mit der staatlichen Etemad Online, sagte der frühere iranische Top – Politiker Heshmatullah Falahatpisheh:“ Ich ging nach Syrien und einige Menschen sagten, ich hatte dort einige Ausgaben grhabt, doch ich möchte wiederholen, dass wir Syrien vielleicht 20 oder 30 Milliarden hätten geben sollen und dass wir es uns hätten zurück holen sollten.“

Emad Abshenas, ein weiterer Vertreter des Regimes, veröffentlichte am 20. August 2019 einen Artikel in Sputniknews. Der Artikel hatte die Überschrift:“ Die iranischen Probleme sind nicht die Sanktionen sondern die Korruption.“ Dort heißt es:“ Es gibt nur vier Länder wie den Iran in der Welt, so es so viele (natürliche) von Gott gegebene Ressourcen gibt. Selbst wenn man eine Mauer um das Land herum bauen würde, dann hätten die Iraner alles, was sie brauchen. Wenn wir auf die Veruntreuungen und Verstöße schauen, die im Iran passieren, dann sehen wir, dass zwei- oder dreimal das Geld aus den Ölverkäufen von diesen Veruntreuern und korrupten Menschen gestohlen wurde.

Diese Fakten bestätigen, was Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), gesagt hat:“ So lange die Mullahs an der Macht sind, so lange werden sie den Wohlstand des iranischen Volk stehlen, ausplündern und verschleudern oder ihn für den Export von Terrorismus und für das Kernwaffen- und Raketenprogramm einsetzen.“