Tuesday, January 31, 2023
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Die Flammen des Widerstandes brennen im Iran

Der oberste Führer Ali Khamenei hielt am 4. Oktober im Teheraner Azadi Stadion eine Rede. Dort sprach er auch über die fortgesetzten Proteste und die internationalen Sanktionen.

Bezüglich der Demonstranten sagte er, dass ein Teil der iranischen Jugend „vom Pfad abgewichen“ ist und „ein Problem für die Gesellschaft“ darstelle. Die Jugendlichen der Nation fordern ein Ende der Korruption, der Verhaftungen, der Folter, der Hinrichtungen und das Ausplündern der Ressourcen des Landes. Die Jugendlichen haben sich in „Widerstandseinheiten“ formiert und spielen eine zentrale Rolle in dem Aufstand gegen das Regime.

Khamenei sagte: „Das wahre Problem ist, dass diese Jugendlichen in diesem Land glauben, dass es keine Lösungen gibt.“ Die herrschende Elite glaubt, dass die iranischen Jugendlichen generell rebellisch sind und das sie sich von der Diktatur befreien wollen und sich daher der Widerstandsbewegung anschließen.

Die Kampagne zur Dämonisierung der Opposition, allen voran der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) unter der Führung von Massoud Rajavi und der Präsidentin des NWRI, Maryam Rajavi, ist gescheitert. Die iranische Jugend weis, dass der Widerstand ein Teil der iranischen Gesellschaft ist und dass seine Bewegung Gerechtigkeit für die 30.000 politischen Gefangenen fordert, die im Sommer 1988 hingerichtet wurden.

Khamenei pries in seiner Rede die Macht des Regimes und behauptete, dass es weiterhin starke Unterstützung im Volk genießt. Er nannte die iranischen Jugendlichen die „treibende Kraft“ im Regime. Khamenei vergaß dabei jedoch, dass gerade sein Regime in den letzten vier Jahrzehnten Zehntausende Jugendliche hinrichten ließ.

Er beklagte in seiner Rede das Dilemma der Abweichler im Bereich der Unterstützer des Regimes und erklärte, dass der Feind des Regimes nicht die USA ist, sondern die PMOI/MEK, die „unter uns“ aktiv in präsent im Iran ist.

Khamenei gab zu, dass das Regime auf einer „Straße voller Verräter“ sei, auf der es eine Menge „Hindernisse“ gäbe und dass es eine „intellektuelle und praktische Revision“ geben muss. Er beschrieb die Führung des Landes als „müde und ohne Schwung und Elan“.

Khamenei ergänzte:“ Wir haben wirtschaftliche Probleme. Wir haben eine Ökonomie, die sich auf das Öl konzentriert und das ist ein großes Problem. Wir haben auch eine Kultur, wo der Verzicht auf Konsum nicht mehr akzeptiert wird.“ Im November wird die nächste Runde der US Sanktionen starten und das wird ein weiteres großes Problem für den obersten Führer des Iran bedeuten.

Auch die Armut und die schlechten Lebensbedingungen im Iran gehörten zu seinen Themen, jedoch nicht die exzessive Veruntreuung von hochrangigen Mitgliedern im Regime.

Bezüglich den Medien sagte er:“ Unsere Dissidenten nutzen die Medien, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Die Medien sind ein wichtiges Werkzeug des Feindes und wenn der Feind dieses in der Hand hält, dann ist es ein gefährliches Werkzeug.“ Das Regime hat Tausende staatlich kontrollierte Medienanstalten, während die Opposition nur ein paar wenige Kanäle hat. Es ist ein gutes Zeichen, dass selbst diese wenigen Medien ausreichen, um die Medienmacht des Regimes zu brechen und dass diese Kanäle nun eine Stimme für das iranische Volk geworden sind, die auch die ganze restliche Welt ermutigen, ihre Unterstützung für das iranische Volk und seinen Widerstand zu zeigen.

Trotz des Kampfes zwischen dem Regime und dem Widerstand gibt es nun starke Verbindungen im iranischen Volk, die über „Netzwerke der sozialen Medien und anderer Medien“ geknüpft werden. Dies wird dafür sorgen, dass sich immer mehr Menschen den Widerstandseinheiten der PMOI/MEK anschließen und damit die Diktatur immer mehr konfrontieren.

Es gibt keine Heilung für die Krise. Die Bürger des Iran werden weiter protestieren. Khamenei drohte dem Volk mit weiterer Unterdrückung. Doch er wird bald feststellen, dass es für ihn bald keine andere Wahl mehr geben wird, als „Feuer frei“ für seine Revolutionsgarden und Bassidsch anzuordnen.

Quelle: mojahedin.org